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Von Olaf StudtEigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link

Der Harburger Bürgerschaftsabgeordnete und Verkehrspolitiker Matthias Czech (SPD) begrüßt die aktuellen Pläne des Bundesverkehrsministeriums im Rahmen des Deutschlandtaktes einen neuen S-Bahntunnel in Hamburg zu bauen. Dieser soll vom Hauptbahnhof zum Diebsteich führen und die S-Bahngleise am Hauptbahnhof und auf der Verbindungsbahn für den Fernverkehr freigeben. Czech mahnt bei dieser Gelegenheit, die Verkehrsanbindung des Hamburger Südens an die City bei diesen neuen Plänen nicht zu vernachlässigen. Er sagte: „Ich freue mich sehr, dass das Bundesverkehrsministeriums stark in die Hamburger S-Bahn investieren will, um die Fernbahngleise in der Innenstadt zu entlasten. Ich möchte aber darauf hinweisen, dass der Personen- und Güterverkehr, der aus dem Süden kommend nach Norddeutschland und Skandinavien will, durch Harburg muss. Der Harburger Bahnhof und die sechs Gleise der Süderelbbrücke sind hier das Nadelöhr. Die Eisenbahnbrücke über die Süderelbe hat allerdings ihren Zenit überschritten und muss durch einen Neubau ersetzt werden. Hinzu kommt, dass die Linien S3 / S31 in den Hauptverkehrszeiten keine zusätzlichen Kapazitäten mehr für neue Fahrgäste haben. Wir brauchen daher schnell die S32 und dafür dann auch die digitalen Stellwerke auf der Strecke Harburg – Hauptbahnhof. Diese Investitionen dürfen wir angesichts der neuen Citytunnelpläne nicht vernachlässigen und sollten diese zügig umsetzen. Ich finde, wir müssen auch darüber nachdenken, schneller als bisher geplant eine alternative Schienenquerung der Elbe nach Harburg zu planen. Hier bietet sich die Verlängerung der U4 an. Diese könnte dann auch Wohngebiete in Harburg südlich der Harburger Innenstadt erschließen.“

Matthias Czech schloss: „Wir brauchen für eine Verkehrswende, die auch ehrgeizige Klimaziele erreicht, eine Erweiterung unserer bisherigen Horizonte. Hierzu gehört für mich auch eine redundante neue Elbquerung für den HVV. Das ist für mich eine U- Bahn, die neue Gebiete in Wilhelmsburg und Harburg mit der Schiene erschließt. Nur so können wir nennenswerte Verkehre vom individuellen PKW in den ÖPNV verlagern.“

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