17Mrz/20

Politik wegen Corona auf Sparflamme

Der Coronavirus zwingt auch die Hamburger Politik zur Arbeit auf Sparflamme. Viele Sitzungen fallen aus oder werden nicht mehr öffentlich abgehalten. Der Harburger Bürgerschaftsabgeordnete Matthias Czech für den Wahlkreis Süderelbe erläutert: „Der Coronavirus hat uns in der konstituierenden Phase der Bürgerschaft voll erwischt und zwingt uns zu starken Einschränkungen. Die konstituierende Sitzung der Bürgerschaft findet am Mittwoch unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, wird aber im Internet übertragen. Die Fraktionen nehmen jeweils nur mit der Hälfte ihrer Abgeordneten teil, die Tagesordnung ist auch verkürzt und es werden nur die wichtigsten Ausschüsse eingesetzt und Wahlen durchgeführt. Ich persönlich beteilige mich auch aktiv an den Eindämmungsmaßnahmen und schließe vorerst mein Abgeordnetenbüro.“

Matthias Czech erklärte die weiteren Maßnahmen, die die Eindämmung der Epidemie unterstützen sollen. Die Koalitionsgespräche zwischen SPD und GRÜNEN sind ausgesetzt, dadurch bleibt der aktuelle Senat vorerst im Amt und Hamburg bleibe handlungsfähig. Als Schulpolitiker sei er sehr froh, dass die Schulen auch in Hamburg bis zum Monatsende geschlossen bleiben werden. Durch die engen sozialen Kontakte der Schülerinnen und Schüler untereinander könnte sich der Virus sonst schnell auch unter Familien austauschen, die ansonsten kaum in Kontakt kämen. Die Schulen hätten jetzt die große Herausforderung, trotz der Schließung weiter Lerninhalte zu vermitteln. Dafür erarbeitet jede Schule jetzt individuelle Lösungen, um die Schülerinnen und Schüler mit Lernmaterialien zu versorgen. Teilweise liegen diese Materialien dann als Kopien zur Abholung für die Eltern bereit. Andere Schulen nutzen digitale Lerninhalte und digitale Kommunikation, um den Schülerinnen und Schülern die Aufgaben zukommen zu lassen, die diese zuhause bearbeiten können.

Abschließend sagte Czech: „Wenn sich alle an die Empfehlungen des Senats halten und ihre sozialen Kontakte auf das nötigste beschränken, können wir die Ausbreitung der Coronaepidemie verlangsamen und so eine gute medizinische Versorgung in Hamburg weiter gewährleisten. Die Geschäfte für den täglichen Bedarfs bleiben geöffnet und garantieren so die Versorgung mit Lebensmitteln und Drogerieartikeln. Es gibt keine Engpässe in den Lieferketten und somit auch keinen Grund für Hamsterkäufe. Auch ich bleibe weiter für die Bürger in Süderelbe ansprechbar. Mein Büro ist zwar geschlossen, über E-Mail oder Telefon bin ich aber weiter für Fragen oder Anregungen erreichbar. Ich wünsche uns allen, dass wir gut und gesund durch die nächsten Wochen kommen.“

05Mrz/20

Harburg über den neuen Citytunnel nicht vergessen

Süderelbbrücken narrow 2013-06-07.jpg
Von Olaf StudtEigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link

Der Harburger Bürgerschaftsabgeordnete und Verkehrspolitiker Matthias Czech (SPD) begrüßt die aktuellen Pläne des Bundesverkehrsministeriums im Rahmen des Deutschlandtaktes einen neuen S-Bahntunnel in Hamburg zu bauen. Dieser soll vom Hauptbahnhof zum Diebsteich führen und die S-Bahngleise am Hauptbahnhof und auf der Verbindungsbahn für den Fernverkehr freigeben. Czech mahnt bei dieser Gelegenheit, die Verkehrsanbindung des Hamburger Südens an die City bei diesen neuen Plänen nicht zu vernachlässigen. Continue reading

03Mrz/20

Wo sind die Bushaltestellenhäuschen in Hausbruch geblieben?

Bild Czech Danke für VertrauenIn Hausbruch wird die Cuxhavener Straße / B73 im Abschnitt zwischen dem Ehestorfer Heuweg und der Waltershofer Straße zurzeit erneuert. Nicht nur der Straßenbelag wird grundinstandgesetzt, sonder auch die Nebenflächen und die Rad- und Gehwege werden neu geordnet und erneuert. Leider sind im Rahmen dieser Baumaßnahme nun auch beiden Fahrgastunterstände der Bushaltestelle Hausbruch der Linie 141 abhanden gekommen. Diese werden inzwischen von Anwohnern und Einkäufern vermisst.

Der Neugrabener Bürgerschaftsabgeordnete und Verkehrspolitiker Matthias Czech sagte hierzu. „Bei Grundinstandsetzungen werden die neuen Geh- und Radwege minimal nach den Hamburger Mindeststandards gebaut. Diese sind inzwischen häufig breiter als die ursprünglichen Geh- und Radwege. Dadurch wird der Platz auf den Nebenflächen für zusätzliche Elemente wie Fahrgastunterstände geringer. Ich hoffe, dass bei der Baumaßnahme an der B73 der Platz weiterhin für die Fahrgastunterstände ausreichen wird. Da die Buslinie 141 hier nur im 20- Minutentakt fährt, finde ich die Unterstände an dieser Stelle wichtig. Ich werde versuchen bei der Baubehörde darauf hinzuwirken, dass es an den Haltestellen Hausbruch weiter einen Wetterschutz und Sitzmöglichkeiten geben wird.“