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Studie zum Kombibad in der Region Süderelbe veröffentlicht

Die Region Süderelbe ist mit den Neubaugebieten Vogelkamp, Fischbeker Heidbrook und Fischbeker Reethen eine der am stärksten wachsenden Regionen Hamburgs. Bis zu 14.000 neue Hamburgerinnen und Hamburger werden bis Mitte der 2020er-Jahre in die Region Neugraben-Fischbek ziehen und der Stadtteil wird damit auf 45.000 Einwohner anwachsen. Daher hatte die Bürgerschaft im Oktober 2018 den Senat beauftragt, den Bedarf für ein erweitertes Bade- und Schwimmangebot in der Region zu prüfen, zumal auch in der Gemeinde Neu Wulmstorf der Neubau eines Schwimmbades diskutiert wurde. Für diese Bedarfsprüfung und eine Machbarkeitsstudie wurden von der Bürgerschaft die nötigen Mittel bereitgestellt. Diese Machbarkeitsstudie liegt nun vor und wurde über den Beirat Neugraben-Fischbek veröffentlicht.

Der Neugrabener Bürgerschafts- und Wahlkreisabgeordnete für Süderelbe Matthias Czech (SPD), der diesen Bürgerschaftsantrag 2018 mitinitiiert hatte, erläutert: „Die Idee von Bezirksversammlung und Bürgerschaft war damals, den gleichzeitigen, absehbaren Bedarf nach einem größeren Schwimmbad der Region Süderelbe und unserer Nachbargemeinde Neu Wulmstorf zu nutzen, um ein gemeinsames neues Kombibad an der Landesgrenze zu bauen. Die Machbarkeit dieser Idee sollte vom Senat geprüft werden. Die Studie hierzu liegt nun vor und ich bin sehr erfreut über das Ergebnis. Diese stellt fest, dass ein Neubau, der die bisherigen 4 Bäder in Neu Wulmstorf und Neugraben ersetzt, von den Betriebskosten her deutlich wirtschaftlicher wäre als der Status quo. Untersucht wurde der Neubau eines Kombibades mit einem großen Sportbecken, einem Erlebnisbecken, einem Lehrschwimmbecken, einen ganzjährigen Außenbecken und mit, sowohl innen als auch außen, jeweils einem Wasserspielplatz.“

Die Studie prognostiziert für das neue Bad rund 240.000 Besucher pro Jahr. 100.000 Besucher davon kommen allein über Schulen und Vereine ins Bad. Die Wirtschaftlichkeit verbessert sich im Vergleich zu den vier Bestandsbädern in der Region um rd. 300.000 EUR jährlich. Dem gegenüber stehen allerdings die Baukosten von knapp 30 Millionen Euro. Der Neubau sollte auf Hamburger Gebiet an der Landesgrenze zu Neu Wulmstorf erfolgen und von Bäderland betrieben werden.

Matthias Czech schloss: „Ich finde, diese Studie eröffnet für unsere Region große Entwicklungspotentiale für den Sport- und Freizeitbereich. Wir sollten diese aufgezeigte Perspektive nutzen. Bäderland, die Bezirksversammlung, der Bezirk und die Gemeinde Neu Wulmstorf sollten jetzt schnell gemeinsame Gespräche führen. Dieses Kombibad könnte ein Modellprojekt in der Metropolregion sein und die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit über Landesgrenzen hinweg aufzeigen. Auf dem langen Weg zu einen neuen Kombibad in Neugraben haben wir einen großen und entschiedenen Schritt gemacht.“

GEMEINSAM DURCH DIE KRISE CORONA – WIE WIR HELFEN

Weltweit bestimmt die Corona-Pandemie derzeit das alltägliche Leben. Die Auswirkungen der Pandemie sind weitreichend. Auch wenn Deutschland und Hamburg die schockierenden Bilder überlasteter Krankenhäuser und drastischer Ausgangssperren erspart blieben, sind die sozialen und wirtschaftlichen Einschränken in der Stadt spürbar. Zu spüren war und ist auch die große Hilfsbereitschaft etwa in den Nachbarschaften, der Einsatz von Pflegekräften, Ärztinnen und Ärzten sowie dem Gesundheitsdienst und die Herausforderungen für Familien, die Job und Kinderbetreuung unter einen Hut bekommen mussten.

Die Pandemie hat uns alle gefordert und ihre Auswirkungen werden uns weiter begleiten. Viele Hamburgerinnen und Hamburger bangen in diesen Zeiten weiter um ihre wirtschaftliche Existenz, um Angehörige und Freunde. Die Wirtschaft wird noch einige Zeit brauchen, um sich von diesem tiefen Einschnitt zu erholen. Kitas und Schulen sind nun wieder im Regelbetrieb, werden aber weiter mit Beeinträchtigungen leben müssen. Doch wir haben durch unser verantwortungsvolles Verhalten gemeinsam dazu beigetragen, Stück für Stück etwas Normalität zurückzugewinnen.

 

HAMBURG HILFT

Die Pandemie hat noch einmal deutlich gemacht, wofür die Sozialdemokratie steht: Für einen handlungsfähigen, sozialverantwortungsvoll handelnden Staat, der negative Folgen abmildert und Menschen in Notlagen aktiv unterstützt, auch wenn er natürlich nicht alles auffangen kann.

Hamburg hat zahlreiche Hilfen für die Wirtschaft, Solo-Selbstständige, Kultureinrichtungen, Sportvereine und viele weiter auf den Weg gebracht – mit einem Volumen von inzwischen rund 4,5 Mrd. Euro. Damit Hamburg auch langfristig gut aus der Krise kommt, wollen wir in den nächsten 20 Jahren 20 Mrd. Euro in Mobilitätswende, Wohnungsbau, Klimaschutz, Schul- und Hochschulbau investieren.

 

Alle aktuellen Informationen zur Corona-Lage sowie zu Maßnahmen und Hilfen finden Sie hier: www.hamburg.de/coronavirus

 

HILFEN FÜR DIE WIRTSCHAFT Die Corona-Pandemie ist für viele Hamburger Selbständige und Unternehmen eine starke finanzielle Belastung. Der Bund und Hamburg haben deshalb ein großes Hilfspaket geschnürt. Mit der Hamburger Corona-Soforthilfe konnten bis Ende Mai bei der Investitions und Förderbank (IFB) online unbürokratisch Zuschüsse beantragt werden. Die IFB bündelte die Beantragung der Bundes- und Landesmittel und sorgte so für eine zügige Bearbeitung. Rund 520 Mio. Euro wurden ausgezahlt, davon kamen 208 Mio. aus Hamburg. Weitere Maßnahmen wie Mietstundungen in Höhe von 30 Mio. Euro und steuerliche Hilfen über 3,85 Mrd. Euro greifen. Ergänzt wurden sie durch den Hamburger Stabilisierungs-Fonds mit einem Volumen von 1 Mrd. Euro. Die Stadt bietet mittelständischen Unternehmen damit an, stille Teilhaberin zu werden.

HILFEN FÜR FAMILIEN Beruf und Kinderbetreuung unter einen Hut zu bringen hat viele Familien vor große Herausforderungen gestellt. In Hamburg war es uns daher besonders wichtig, stets eine Notbetreuung – vollständig gebührenfrei – in Kitas zu gewährleisten – zum einen für Eltern in systemrelevanten Berufen, aber auch für Kinder, die zu Hause nicht dauerhaft betreut und gefördert werden können.

HILFEN FÜR DIE SCHULEN Der Wegfall des gewohnten Schulalltags stellt für Kinder und Jugendliche eine besondere Belastung dar. Um weiterhin Unterricht möglich zu machen, hat Hamburg die Ausstattung mit mobilen digitalen Endgeräten stark vorangetrieben – 50.000 stehen in Hamburg mittlerweile bereit. Eine Herausforderung war in der Zeit des Lockdowns auch das Bewahren von Bildungsgerechtigkeit. Mit zusätzlichen Lern- und Freizeitangeboten in den Sommerferien haben wir hier wichtige Akzente gesetzt.

HILFEN FÜR STUDIERENDE UND UNIVERSITÄTEN Im Sommersemester 2020 haben die Hamburger Hochschulen schnell reagiert, ihr Lehrangebot umfassend digitalisiert und so das Sommersemester für die Studierenden sichergestellt. Die Stadt unterstützt die digitale Lehre an den Hamburger Hochschulen in diesem Jahr mit zusätzlich 15,4 Mio. Euro. Bereits im Frühjahr hat Hamburg als eines der ersten Bundesländer ein Nothilfedarlehen für Studierende eingerichtet. Außerdem verlängern wir die individuelle Regelstudienzeit, um Studierenden unkompliziert einen längeren Bezug von BAFöG zu ermöglichen.

HILFEN FÜR DEN SPORT Die Hamburger Corona-Soforthilfe konnte auch von gemeinnützigen oder Non-Profit-Organisationen im Sport beantragt werden. Die Höhe des Zuschusses konnte bis zu 30.000 Euro betragen. Über die IFB können Vereine und Verbände Förderkredite von bis zu 150.000 Euro erhalten. Darüber hinaus haben wir einen insgesamt 5 Mio. Euro schweren Nothilfefonds für den Sport aufgelegt. Daraus sind bereits 85 Förderzusagen über rund 1 Mio. Euro für Hamburger Vereine bewilligt worden.

ILFEN FÜR DIE KULTUR Nach der Corona-Soforthilfe, die auch von Kulturschaffenden beantragt werden konnte, helfen wir weiter mit der Neustartprämie. Künstlerinnen, Künstler und Kreative können einmalig 2.000 Euro beantragen, um die eigene künstlerische Tätigkeit wieder ins Laufen zu bringen. Verschiedenste Programme, darunter auch das 35 Mio. Euro schwere Paket der Kulturbehörde, unterstützen die Kultur und die Kreativwirtschaft in ihrer ganzen Bandbreite. Den Film und Fernsehstandort Hamburg haben wir durch die Beteiligung am Ausfallsfonds der Bundesregierung mit 3,5 Mio. Euro sowie am Ausfallfonds der Länder und Sender mit 2 Mio. Euro abgesichert.

BONUS FÜR PFLEGEKRÄFTE Hamburg hat über 8,7 Mio. Euro für den Pflege-Bonus bereitgestellt. Im Juli konnte der Bonus für Beschäftigte in der Altenpflege von bis zu 1.500 Euro steuerfrei ausgezahlt werden. Auch der Bonus für Pflegekräfte in den Krankenhäusern wird kommen.

 

HILFEN VOM BUND

Mehrwertsteuer gesenkt bis 31.12.2020.

Corona-Schutzschild umfasst Hilfen für Beschäftigte, Selbstständige und Unternehmen für insgesamt 353,3 Mrd. Euro und zusätzliche Garantien im Umfang von 819,7 Mrd. Euro.

Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen.

Konjunkturprogramm mit 130 Mrd. Euro für Einkommensverbesserungen wie den Kinderbonus und die steuerliche Entlastung von Alleinerziehenden, Überbrückungshilfen für kleine und mittelständische Unternehmen und die dauerhafte Förderung der Kommunen sowie Investitionen in Digitalisierung und Klimaschutz.

Zugang zur Grundsicherung für Selbständige erleichtert.

Kurzarbeit hat sich bewährt, sie schützt nachweislich vor Arbeitslosigkeit. In der Krise wurde das Kurzarbeitergeld erhöht und auf zwei Jahre verlängert.

 

DIGITAL- UND TELEFONSPRECHSTUNDE: JEDEN DONNERSTAG, 17–18 UHR

WEITERE INFOS www.spd-fraktion-hamburg.de/buergersprechstunde

Bäderland: alle Bäder geöffnet

Schwimmbad Midsommerland

Quelle: Bäderland Hamburg

Bäderland hat zu Mitte September wieder alle Hallenbäder geöffnet. Der Harburger Bürgerschaftsabgeordnete Matthias Czech freut sich besonders für den Süden von Hamburg. Er sagte: „Es freut mich sehr, dass Harburg somit seine Schwimm- und Freizeitmöglichkeiten zurückerhalten hat. Das Midsommerland geht mit seinem kompletten Angebot an den Start. Das Erlebnisbecken und die Therme haben geöffnet und auch das überragende skandinavische Sauna-Angebot steht den Harburgerinnen und Harburgern wieder zur Verfügung.“ Continue reading

Renovierung der Harburger Bahnhöfe kommt voran

S-Bahn Baureihe 490

Quelle: Wikipedia – Melkersson [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], from Wikimedia Commons

Die Harburger S-Bahnhöfe und der Fernbahnhof werden zurzeit von der Bahn aufwendig renoviert. Die Bodenbeläge auf den Bahnsteigen in Harburg, Heimfeld und Harburg Rathaus wurden schon im letzten Jahr erneuert und auch aktuell wird in den Bahnhöfen weiter renoviert. Der Harburger Bürgerschaftsabgeordnete und Verkehrspolitiker Matthias Czech begrüßte die Umbaupläne und den Fortschritt am Bau. Er sagte: „Unsere Harburger S-Bahnhöfe machen aktuell leider einen sehr trostlosen Eindruck. Das liegt daran, dass aus Sicherheitsgründen die Decken- und Wandverkleidungen in den Tunnelhaltestellen entfernt werden mussten. Dies ist aber auch die Chance diese Bahnhöfe insgesamt zu verschönern und komfortabler zu machen. So werden im S-Bahnhof Harburg gerade 6 Rolltreppen durch Neubauten ersetzt. Bis zum Jahreswechsel sollen diese fertig sein. Mit diesen Neubauten werden auch die Betriebsstörungen vermieden, die in den letzten Jahren die Rolltreppen so häufig außer Betrieb setzten. Zusätzlich wird ein Fahrstuhl von der Zwischenebene zum ZOB gebaut. Continue reading

23Jun/20

Hamburg plant vollständige Schulöffnung nach Sommerferien.

Der Hamburger Schulsenator Ties Rabe plant die Hamburger Schulen nach den Sommerferien wieder voll zu öffnen. Das Abstandsgebot von 1,5 Metern soll bis auf wenige Ausnahmen nicht mehr gelten. Dafür sollen aber möglichst konstante Lerngruppen eingerichtet werden. Der Harburger Bürgerschaftsabgeordnete und Schulpolitiker Matthias Czech (SPD) sagte: „Dies sind sehr gute Nachrichten für unsere Kinder aber auch deren Eltern. Ich freue mich, dass wir wieder zum Präsensunterricht für alle Kinder in den Schulen zurückkehren können. Dies wir die Kinder besser fördern und die Familien entlasten. Besonders hervorheben möchte ich, dass auch die nachmittäglichen Betreuungsangebote im Rahmen von GBS wieder angeboten werden. Dies ist auch sozialpolitisch ein wichtiges Signal und wird die Familien merklich stützen.“ Continue reading

Gute Perspektiven für Harburg im neuen Koalitionsvertrag

Hamburger Koalitionsvertrag 2020Der Harburger Bürgerschaftsabgeordnete und Vertreter für den Wahlkreis Süderelbe Matthias Czech (SPD) begrüßt den neuen Koalitionsvertrag zwischen der SPD und den GRÜNEN. Nach einer ersten Durchsicht hat er viele Punkte gefunden, die für Süderelbe und Harburg Perspektiven für die nächsten 5 Jahre eröffnen.

Matthias Czech sagte: „Der Koalitionsvertrag legt in der Verkehrspolitik, der Stadt- und Quartiersentwicklung und in der Schulpolitik viele gute Grundlagen für unsere parlamentarische Arbeit in den kommenden Jahren. Besonders hat mich gefreut, dass unser Einkaufszentrum in Neugraben explizit erwähnt wird. Hier wird Hilfe bei der dringend notwendigen Revitalisierung angekündigt. Diesen Punkt werden die Neugrabener Quartiersbeiräte, die Bezirksversammlung und ich im Auge behalten und den Senat regelmäßig daran erinnern. Ein weiterer Punkt, der mir in den letzten Jahren sehr wichtig war, hat auch Priorität im Koalitionsvertrag gefunden. Dies ist der Ausbau der S-Bahnversorgung, also die Schaffung der S-Bahnlinie S32. Hier soll die Deutschen Bahn zügig die nötigen Voraussetzungen in der Infrastruktur schaffen, damit der Betrieb der S32 Richtung Harburg aufgenommen werden kann. Die S32 soll dann als dritte Linie mindestens im 10-Minuten-Takt nach Harburg fahren. Neben der S32 eröffnet auch die U4 neue Verkehrsperspektiven für Harburg. Diese wird in Richtung Grasbrook und Veddel weiterentwickelt und zusätzlich sollen Flächen für das nördliche Wilhelmsburg freihalten werden. Hier werde ich mich dafür einsetzen, dass die Stadtplanung im Bezirksamt Harburg ebenfalls schon einmal perspektivisch arbeitet und bei der Entwicklung des Binnenhafens und bei Veränderungen in der Harburger Innenstadt auch eine mögliche U4- Trasse im Blick hat. Ich finde es sinnvoll, die U4 von Wilhelmsburg aus über Harburg- Rathaus und das AK- Harburg bis nach Eißendorf zu denken.“

Der Koalitionsvertrag beschäftigt sich weiter mit dem Bereich Stadtentwicklung. Hier sollen bei allen Stadtentwicklungs- und Neubauvorhaben die Themen Kultur und Soziales zu einem verbindlichen Teil der Planungen gemacht werden. Deshalb werde auch das Wachstum dieser sozialen, sportlichen und kulturellen Infrastruktur zukünftig von Beginn an mitgeplant. So soll mit dem Bau von Schulen, Sportstätten, Seniorentreffs, Bürgerhäusern und Angeboten für Kinder und Jugendliche begonnen werden, bevor die neuen Wohnungen fertig sind. Bei diesen Aussagen hat Matthias Czech besonders das Entwicklungsgebiet Fischbeker Reethen im Auge.

Czech schloss: „Ich finde im Koalitionsvertrag viele Arbeitspunkte und Visionen für Harburg und Süderelbe. Stadtrad, Carsharing und Sammeltaxi-Systeme sollen Schritt für Schritt auch in den Außenbezirken verfügbar sein. Für Harburg wird ausdrücklich im Rahmen des Velorouten- und Bezirksroutennetzes die Einrichtung neuer Fahrradstraßen und Fahrradzonen geprüft werden. Der Biotopkorridor Süderelbe – Moorgürtel soll dauerhaft umgesetzt und gesichert werden. Dies natürlich in Zusammenarbeit mit den Landwirten vor Ort. In Neugraben-Fischbek soll die Feuerwehr in einem Neubau einen zusätzlichen Standort bekommen. Auch wenn ein Koalitionsvertrag immer ein Kompromiss ist, ich nicht alle Themen und Wünsche aus meinem Wahlkreis wiederfinde und einige Projekte auch kritisch sehe, empfinde ich den Koalitionsvertrag als ein gutes und rundes Gesamtpaket.“

14Mai/20

Letzter Bauabschnitt der A26- West begonnen

Visualisierung der A 26 Blickrichtung Stade, Quelle: Deges

Visualisierung der A 26 Blickrichtung Stade, Quelle: Deges

Am vergangenen Montag haben der Parlamentarischer Staatssekretär Enak Ferlemann, der Senator für Wirtschaft und Verkehr Michael Westhagemann, der Niedersächsischer Staatssekretär für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Dr. Berend Lindner und der Technischer Geschäftsführer der DEGES Dirk Brandenburger den symbolischen Spatenstich für den letzten Bauabschnitt der A26- West zwischen Neu Wulmstorf und der A1- Moorburg gesetzt. In diesem 8,7 Kilometer langen Abschnitt Autobahn werden 17 Brückenbauwerke erstellt, ein 190 Meter langer Tunnel unter der Hafenbahn und ein Autobahnkreuz an der A 7 errichtet.

Der Neugrabener Bürgerschaftsabgeordnete Matthias Czech begrüßte den Baubeginn. Er sagte: „Es freut mich sehr, dass wir jetzt endlich den letzten Bauabschnitt der A26 zur A7 in Angriff nehmen und auch ein perspektivisches Datum für die Fertigstellung haben. Continue reading

06Mai/20

Trotz Corona in die Zukunft schauen

RKI- Labor

RKI- Labor: Quelle: rki.de

Die Bürgerschaft und die Bezirksversammlung befinden sich immer noch im Corona Lockdown. Die Fachausschüsse tagen noch nicht und außer der Corona Krise gibt es kaum politische Alltagsarbeit. Trotzdem schaut der Neugrabener Bürgerschaftsabgeordnete Matthias Czech (SPD) schon einmal auf die aktuelle Legislaturperiode, die kommenden fünf Jahre und die Herausforderungen die sich für seinen Wahlkreis Süderelbe ergeben werden.

Matthias Czech sagte: „Die größten Herausforderungen für die Region Süderelbe liegen meines Erachtens in der Stadtteil- und Sozialraumentwicklung. Wir haben in Süderelbe die beiden RISE Entwicklungsgebiete Harburg-Eißendorf und Neugraben-Fischbek. Hinzu kommen die beiden Stadtplanungsgebiete Fischbeker Heidbrook und Fischbeker Reethen. Diese vier Projekte können helfen, die sozialen Ungleichgewichte in Süderelbe zu nivellieren. Mit den beiden großen Neubaugebieten Reethen und Heidbrook kommen viele neue Bewohner nach Neugraben-Fischbek, die in den Stadtteil integriert werden müssen. In diesem Neubaugebieten müssen wir die entsprechende soziale Infrastruktur wie Kitas, Schulen und Kultur planen und zeitgleich mit dem Bau von Wohnungen realisieren. Diese neuen Projekte müssen mit bestehenden Angeboten in Fischbek und Neugraben vernetzt werden, damit keine Insellösungen entstehen. Beim Einzelhandel ist Neugraben das Zentrum, hier darf in den neuen Quartieren keine Konkurrenz aufgebaut werden.“

Beim Thema Breitensport sieht Czech in Neugraben Fischbek eine sehr aktive und gut aufgestellte Vereinskultur. Diese könne die neuen Quartiere mitversorgen. An der Idee eines Kombibades für Neugraben und Neu Wulmstorf im Quartier Fischbeker Reethen will er auf jeden Fall festhalten und sie weiterverfolgen. Ein Kombibad wäre, seiner Meinung nach, das Highlight im Sportangebot der Region. Das RISE Entwicklungsgebiet Neugraben-Fischbek werde mit seinem Quartiersbeirat diesen Prozess begleiten und die vielen neuen Projekte, Initiativen und Institutionen unterstützen.

Auf der geographisch gegenüberliegenden Seite von Süderelbe liegen die Stadtteile Eißendorf und Heimfeld mit dem RISE- Gebiet Harburger Innenstadt / Eißendorf- Ost. Hier ist die soziale Stadtteilentwicklung der Schwerpunkt. Czech sieht hier die Potenziale des studentischen Milieus der Technischen Universität TUHH als Potential für die Weiterentwicklung der Quartiere. Hier müsse preisgünstiger Wohnraum erhalten und ausgebaut werden. Zusätzlich sollten die Grünanlagen und Freiräume qualitativ aufgewertet werden, um die Versorgung der bisherigen Einwohnerschaft zu verbessern und die Stadtteile für neue Bewohner attraktiv zu machen. So könne die soziale Durchmischung in den Stadtteilen verbessert werden.

Matthias Czech schloss: „Die soziale Infrastruktur, Schulen, Kitas und Stadtteilkultur muss mit dem Bevölkerungswachstum in Süderelbe standhalten und entsprechend ausgebaut werden. Die Hamburgische Bürgerschaft hat in den letzten 10 Jahren massive Mittel in die Schulen investiert. Sowohl in die Instandhaltung bestehender Schulgebäude, als auch in Neubauten. Viele Sporthallen wurden ebenfalls renoviert oder erneuert und ausgebaut. Dies kommt auch den vielen Sportvereinen in Süderelbe und ganz Hamburg zugute. Das Personal an den Schulen ist für die ganztägige Betreuung stark aufgestockt worden. Diese Investitionen müssen wir fortsetzen, um den steigenden Schülerzahlen und wachsenden Anforderungen an die Schulen gerecht zu werden. Ich glaube Süderelbe hat viele Baustellen, die wir parallel bearbeiten müssen. Andererseits gibt es auch viele Stärken und viel Entwicklungspotential, was genutzt werden kann. Damit, denke ich, ist Süderelbe für die Zukunft gut aufgestellt.“

23Apr/20

Hamburg Schulen machen erste Schritte in einen neuen Alltag

Youtube Video "Frag den Rabe"

Link zum Youtube Video “Frag den Rabe”

Die Schulbehörde hat bekanntgegeben, dass Hamburg, wie auch die anderen Bundesländer, seine Schulen langsam wieder öffnen wird. So sollen ab dem 27. April zunächst die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen ihren Schulbesuch wieder aufnehmen. Ab dem 4. Mai sollen dann die Klassenstufen 4 und 6, sowie die Oberstufen von Stadtteilschulen und Gymnasien folgen. Der Harburger Schulpolitiker und Bürgerschaftsabgeordnete Matthias Czech begrüßt diesen langsamen Wiedereinstieg in einen neuen Schulalltag. Continue reading