Foto Spielbank
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Auf Initiative der Regierungsfraktionen von SPD und Grünen unterstützt die Hamburgische Bürgerschaft mit rund 20.000 Euro aus den so genannten Tronc-Mitteln verschiedene Vereine und Institutionen in Süderelbe. Gefördert werden Projekte aus den Bereichen Kultur, Sport, Kinder, Jugend und Soziales. Die Bürgerschafts- und Wahlkreisabgeordneten Matthias Czech und Jasmin Janzen (beide SPD) freuen sich, auf diese Weise vielfältige Projekte in den Stadtteilen voranbringen zu können.

Matthias Czech sagte: „Dieses Mal können wir mit den Tronc-Mitteln 10 Projekte in Süderelbe fördern. Im Bereich der Kinder und Jugendarbeit unterstützen wir das Spielhaus Neuwiedenthal bei der Anschaffung von Spielfahrzeugen. Bei der ökologischen Jungend- und Bildungsarbeit erhalten die NABU-Gruppe Süd und das Naturschutz-Infohaus Fischbeker Heide Gelder für Mikroskope und Küchenausstattung. Der Eißendorfer Schützenverein möchte seine Jugendarbeit intensivieren und bekommt einen Zuschuss für seinen neuen elektronischen Schießstand.“

Jasmin Janzen ergänzte: „Beim Sport unterstützen wir die Sportvereine HNT, HTB und FC Süderelbe. Diese erhalten Mittel zur Unterstützung ihrer Abteilungen Tanz, Fechten und Fußball. Im Bereich Kultur erhalten die Vereine Sängerlust Scheideholz und Plattdütsch leevt Zuschüsse für Kostüme und Veranstaltungstechnik und abschließend benötigt der AWO Kreisverband Hamburg-Harburg Hilfe bei der Finanzierung einer neuen EDV- Ausstattung.“

Zum Hintergrund:
Die Tronc-Mittel stammen aus dem so genannten Tronc, der Trinkgeldkasse in der Spielbank. Die Spielbankmitarbeiter dürfen keine direkten Trinkgelder von den Besuchern annehmen. Die Trinkgelder werden zentral im Tronc gesammelt. Die Spielbank muss über diese Einnahmen Buch führen. Vier Prozent des Troncaufkommens steht der Stadt für gemeinnützige Zwecke zur Verfügung. Die verbleibenden 96 Prozent des Troncaufkommens muss die Spielbank zugunsten der Bediensteten der Spielbank verwenden.

Die 4 Prozent der Stadt, diese Tronc-Mittel, kann die Bürgerschaft für gemeinnützige Projekte vergeben. Diese verteilt die Gelder wiederum gleichmäßig auf die 17 Wahlkreise in Hamburg. Im Rahmen der Haushaltsberatungen werden dann auch die einzelnen zu fördernden Projekte beschlossen.

Die beiden SPD Bürgerschaftsabgeordneten aus Süderelbe Matthias Czech und Jasmin Janzen freuen sich darüber sehr: ‘‘Es ist immer wieder schön zu sehen, wie mit dem Geld, das aus der Hamburger Spielbank stammt, Wünsche erfüllt werden können, die sonst nicht realisierbar wären.“

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