10Jan/19

Der Bau der A26 rückt näher

A26-trassenverlauf-neu
Bild: DEGES

Der Senat hat den Planfeststellungsbeschluss für A 26 West bekannt gegeben. Die A 26-West ist der Lückenschluss von der niedersächsischen Landesgrenze bis zur A 7 auf Hamburger Gebiet. Sie soll die B 73, die zurzeit wichtigste Straßenverbindung zwischen Hamburg und Cuxhaven, entlasten. Der Harburger Bürgerschaftsabgeordnete und Verkehrspolitiker Matthias Czech (SPD) begrüßte den Planfeststellungsbeschluss. „Die B73 wird täglich von mehr als 3600 LKW und von vielen Pendlern genutzt. Besonders die LKW belasten die Anwohner der B73 sehr mit Lärm und Erschütterungen, und der Lkw-Verkehr nimmt noch stetig zu. Die A26 West mit Anbindung die A7 wird die B73 deutlich entlasten, so soll der LKW- Verkehr auf 1000 LKW pro Tag zurückgehen. Mit dem Planfeststellungsbeschluss kann Hamburg jetzt in enger Abstimmung mit Niedersachsen den Abschnitt zwischen der Anschlussstelle Neu Wulmstorf und der A 7 bauen.“

Continue reading

01Dez/18

Senat bestätigt S32 und neue S-Bahnzüge

S-Bahn Baureihe 490

Quelle: Wikipedia – Melkersson [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], from Wikimedia Commons

Im Herbst hatte die Hamburgische Bürgerschaft den der Senat aufgefordert, Maßnahmen zu treffen, dass in Zukunft der Betrieb einer dritten Linie neben der S3 und der S31 von Harburg zum Hauptbahnhof möglich wird. Der Senat konnte nun erfreulicherweise mitteilen, dass von Regierungsseite alles unternommen wurde, um dies möglich zu machen.

Der Senat berichtet der Bürgerschaft aktuell, dass die S-Bahn Hamburg zusammen mit der DB Netz mit Hochdruck an der technischen Infrastruktur zwischen Hauptbahnhof und Harburg Rathaus arbeitet. Hier müssen Weichen, Schalt- und Signaltechnik ausgebaut werden, um die technischen Voraussetzungen für eine dritte S-Bahnlinie zu schaffen. Weiter wird der Senat auch den Verkehrswegevertrag 2018 – 2033 voll ausschöpfen und die Option auf weitere 10 S-Bahnzüge nutzen. Continue reading

27Nov/18

Mehr Busse und Bahnen ab 9. Dezember in Harburg

S-Bahn Baureihe 490

Quelle: Wikipedia – Melkersson [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], from Wikimedia Commons

Der Bürgerschaftsabgeordnete und Verkehrspolitiker Matthias Czech (SPD) begrüßt die Ausweitung des HVV- Angebots ab dem 9. Dezember. Er sagte: „Die diesjährige Angebotsausweitung ist die umfangreichste seit vielen Jahren. Auch für den Bezirk Harburg gibt es viele Verbesserungen. Zusätzliche Fahrten und Taktverdichtungen bei S-Bahn und Bussen machen den öffentlichen Nahverkehr deutlich attraktiver. Auf der Linie S3 gibt es Verbesserungen im Abschnitt nach Buxtehude. Hier werden zusätzliche Züge im Berufsverkehr zwischen Buxtehude und Neugraben eingesetzt. Der 10- Minuten-Takt wird morgens ab 5 Uhr und abends bis 19.30 Uhr erweitert und der 20-MinutenTakt bis 23.30 Uhr ausgebaut. Zwischen Elbgaustraße und Neugraben fahren in den Hauptverkehrszeiten Langzüge und bieten jeweils Platz für bis zu 1.500 Fahrgäste. Zwischen Altona nach Neugraben wird an Sonnabenden der 10-Minuten-Betriebe bis 23.48 Uhr verlängert. Die Linie S31 weitet die Betriebszeiten von/bis Harburg Rathaus aus. Damit wird ein 5- Minuten-Takt zwischen Hauptbahnhof und Harburg Rathaus werktags bis 21.00 Uhr realisiert.“

Bei den Busverbindungen gibt es ebenfalls zahlreiche Verbesserungen.
Die EilBus-Linie E30 wird neu eingerichtet. Diese bietet eine Direktverbindung zwischen Bergedorf und S Harburg Rathaus. Eine attraktive Alternative zum Auto wird diese EilBus-Linie. Sie führt vom Bf. Bergedorf mit mehreren Haltestellen zur BAB-Auffahrt Neu Allermöhe, von dort dann ohne Halt zum Bf. Harburg und endet an der Haltestelle S Harburg Rathaus. Die MetroBus-Linie 14 erhält zwischen Sinstorfer Kirchweg und Fleestedt zur Hauptverkehrszeit einen durchgehenden 10-Minuten-Takt. An allen Tagen wird nachmittags 13 Uhr und abends ein durchgehender 20-Minuten-Takt nach Fleestedt bis 21 Uhr eingerichtet. Die Linie 241 entlastet durch zusätzliche Fahrten im Zeitraum montags bis sonnabends die stark nachgefragte Linie 141. Die Linie 142 erhält montags bis sonnabends Gelenkbusse und jede 2. Fahrt wird bis in den Hafen Harburg erlängert.
In Neugraben wird die StadtBus-Linie 140 eingeführt. Diese durchfährt das Neubaugebiet Vogelkamp als Ringlinie. Die Linie 340 fährt montags bis sonnabends tagsüber ab S Neugraben mit den meisten Fahrten wieder direkt zur Neuwiedenthaler Straße. Die Linie240 erhält zusätzliche Fahrten im Schülerverkehr zwischen 13 und 14 Uhr im Abschnitt S Neugraben – Neckersstücken und zurück.

Auch die Regionalbahnen bekommen eine Verstärkung.
Auf den Linien RE3 / RB 31 verkehren Sonnabends alle Fahrten bis Hamburg Hauptbahnhof. Sonntags verkehren die Züge zwischen Lüneburg und Hamburg Hbf im Stundentakt. Der Nachtverkehr am Wochenende wird zu einem Stundentakt verdichtet. Zur Anbindung des neuen Standorts von Amazon in Winsen (Luhe) verkehren zusätzliche Züge. Die Linie RB 38 wird an Wochenenden bis Hamburg-Harburg verlängert, wobei die Züge ohne Halt zwischen Buchholz und Harburg fahren. Auf der Linie RB 41 wird der Nachtverkehr zwischen Hamburg und Tostedt am Wochenende zu einem Stundentakt verdichtet.

Czech sagte abschließend: „Auch im übrigen Hamburg ÖPNV- Netz gibt es zahlreiche Verbesserungen. So setzt zum Beispiel die U-Bahn tagsüber und in den Abendstunden grundsätzlich keine Kurzzüge mehr ein. Mit diesen vielen Verbesserungen setzt der Senat eine klare Priorität auf den öffentlichen Nahverkehr. Wir brauchen eine moderne Mobilität, um den Hamburgern und den Pendlern aus der Metropolregion eine attraktive Alternative zum eigenen Auto bieten zu können.“

15Nov/18

Neuplanung der Baustelle Ehestorfer Heuweg – bessere Zugänglichkeit für Anwohner und Gewerbe

Die für das nächste Jahr geplante Baustelle, mit einer Vollsperrung des Ehestorfer Heuwegs, wurde von der Wirtschaftsbehörde überplant. Das neue Konzept wurde heute in einer Pressekonferenz vorgestellt. Die Baumaßnahme soll jetzt auf zwei Jahre verteilt werden. Der Neugrabener Bürgerschaftsabgeordnete und Verkehrspolitiker Matthias Czech begrüßt die neuen Pläne für den Umbau des Ehestorfer Heuwegs. Er sagte: „Die neue Baustellenplanung bringt für die Anwohner und Gewerbetreibenden im Ehestorfer Heuweg eine deutliche Verbesserung. Die Rudolf Steiner Schule, das Restaurant Grando Sukredo, der Jägerhof und das Berghotel Hamburg Blick werden während der gesamten Baumaßnahme mit dem Auto für Kunden, Schüler und Eltern erreichbar sein. Auch die Anwohner können ihre Grundstücke jederzeit mit dem Auto erreichen. Dies ist eine deutliche Verbesserung gegenüber der Ursprungsplanung.“ Continue reading

25Jul/18
B+R Neuwiedenthal_Rehrstieg_2

Zahl der Fahrradstellplätze am Bahnhof Neuwiedenthal verdoppelt

Die P + R-Betriebsgesellschaft hat eine neue Bike+Ride-Station direkt an der S3-Haltestelle Neuwiedenthal eröffnet. Die Anlage wurde komplett modernisiert und die Anzahl der Fahrradstellplätze auf insgesamt 518 mehr als verdoppelt. Der SPD Verkehrspolitiker und Wahlkreisabgeordnete Matthias Czech begrüßte diese Erweiterung. „Hamburg investiert hier am Bahnhof Neuwiedenthal rund 400.000 Euro in ein verbessertes Bike + Ride Angebot. Von den 500 Stellplätzen werden 226 als kostenpflichtige Plätze in Sammelschließanlagen angeboten. Diese sind besonders bei Pendlern beliebt, die ihr Rad dann während ihrer Arbeitszeit besser gesichert abstellen können. Die anderen 292 kostenlosen Stellplätze befinden sich an beiden Bahnhofsausgängen und sind großenteils überdacht. Dies ist neben der Angebotserweiterung bei der S-Bahn ein weiterer Baustein den ÖPNV attraktiver zu machen und so mehr Hamburger zum Umstieg vom Auto auf die Bahn zu bewegen.“

25Mai/18

Mehr Tempo 30 vor Schulen und Kitas

Der Eißendorfer Bürgerschaftsabgeordnete Matthias Czech begrüßt die Ankündigung der Innenbehörde mehr Tempo 30 vor Schulen und Kitas einzuführen und so den erweiterten Spielraum der Straßenverkehrsordnung zu nutzen. Auf allen einspurigen Straßen, in denen weniger als 6 Busfahrten in der Zeit zwischen 7 und 8 Uhr stattfinden, soll zukünftig vor Schulen, Kitas und Pflegeeinrichtungen Tempo 30 möglich sein. Continue reading

07Mai/18

Deutliche Verbesserungen der S-Bahn-Anbindung von Harburg und Süderelbe

Die Bürgerschaft beschließt eine Verbesserung des S-Bahnanbindung unserer Region. Die Parlamentarier der Rot-Grünen Regierungsfraktion fordern den 5 Minuten Takt bis zur Station Harburg Rathaus unter der Woche bis 21 Uhr auszudehnen. Die SPD Bürgerschaftsabgeordneten aus dem Bezirk Harburg Matthias Czech und Sören Schumacher unterstützen diesen Antrag. Sören Schumacher, Wahlkreisabgeorneter aus Harburg, sagt hierzu: „Der Abschnitt  der Linien S3 und S31 zwischen Harburg und Hauptbahnhof gehört zu den am stärksten frequentierten S-Bahn-Strecken Hamburgs. Daher wollen wir  die Betriebszeiten der Linie S31 ausweiten. Diese soll zukünftig werktags bis circa 21 Uhr nach Harburg Rathaus fahren und so einen längeren 5-Minuten- Takt ermöglichen.“

Matthias Czech, Wahlkreisabgeordneter aus Süderelbe, ergänzt: „Werktags nutzen rund 130.000 Pendler die Strecke zwischen Harburg und Hauptbahnhof und die Fahrgastzahlen steigen seit einigen Jahren kontinuierlich. Um mehr Platz in den Zügen anbieten zu können, haben wir bereits beschlossen, dass es ab Dezember 2018 zu einer Ausweitung des Langzugeinsatzes auf der Linie S3 kommen wird. Ein Zug hat dann neun statt sechs Wagen. Bis Dezember 2019 wird der Langzugeinsatz in der Hauptverkehrszeit von sieben auf 14 Umläufe verdoppelt. Dies wird auch die angespannte Situation auf dem Abschnitt Neugraben – Harburg entlasten.“

Bereits Ende 2017 hatte die Bürgerschaft beantragt, die S-Bahntrasse zwischen dem Hauptbahnhof und Harburg technisch so umzurüsten, dass ein Betrieb mit kürzeren Taktzeiten als 5- Minuten möglich wird. Hierzu werden Weichen umgebaut und Stromversorgung und Signale erneuert. Rund 29 Millionen Euro werden hierfür investiert. Schumacher führt aus: „Um drei Züge innerhalb von 10 Minuten fahren zu lassen, soll die Linie S32 eingerichtet wenden. Ab 2021 werden im Berufsverkehr dann drei Züge innerhalb von zehn Minuten zwischen Harburg und der City fahren und die vollen Bahnen weiter entlasten. Hier investieren wir kräftig in die Zukunft, um den ÖPNV für den wachsenden Süden Hamburgs fit zu machen.“

Czech erklärt abschließend: „Auch mit Einführung der S32 nach Harburg werden wir den Langzugeinsatz auf der Linie S3 aufrecht erhalten. Denn wir wollen Angebotsengpässen, insbesondere im Abschnitt zwischen Neugraben und Harburg Rathaus, vorbeugen. Deshalb sollen auch zusätzlich zehn weitere Fahrzeuge gekauft werden. So haben wir ausreichend Fahrzeuge für Langzüge und die S32.  Durch die Neubaugebiete in Neugraben und Fischbek rechnen wir mit weiter steigenden Fahrgastzahlen in den 2020er-Jahren und können so ein zusätzliches, nachfragegerechtes Verkehrsangebot umsetzen.“

26Feb/18

Groko wird gute Politik für Deutschland machen

Der SPD Bürgerschaftsabgeordnete Matthias Czech begrüßt den mit der CDU/CSU ausgehandelten Koalitionsvertrag. Czech sagte: „Wir haben mit diesem Koalitionsvertrag viel für Familien und Kinder erreicht. Es wird einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für alle Kinder im Grundschulalter geben. Zwei Milliarden Euro wird der Bund daher für Investitionen in Ganztagsschul- und Betreuungsangebote zur Verfügung stellen. Damit werden wir Bildungs- und Betreuungsangebote für alle Schülerinnen und Schüler verbessert. Das Kindergeld soll bis 2021 in zwei Teilschritten pro Kind um 25 Euro pro Monat erhöht werden und zur Entlastung einkommensschwacher Familien, insbesondere auch Alleinerziehender, wird der Kinderzuschlag ansteigen. Zusätzlich sollen die Kinderrechte im Grundgesetz verankert werden. Was man auf den ersten Blick als Selbstverständlichkeit ansehen würde, stellt in Wahrheit ein von uns schon lange gefordertes Element des Kinderschutzes dar, so dass in Zukunft. die Rechtssprechung zwingend auch vom Kinde aus betrachtet werden wird.“

Czech lobte weiter die geplanten Verbesserungen für Arbeitnehmer. So soll der Missbrauch bei den befristeten Arbeitsverträgen abgeschafft werden. Arbeitgeber dürfen zukünftig nur noch maximal 2,5 Prozent der Belegschaft sachgrundlos befristen. Diese Befristung eines Arbeitsvertrages ohne einen sachlichen Grundes ist auch nur noch für die Gesamtdauer von maximal 18 Monaten zulässig. Innerhalb dieses Zeitraums wird nur eine einmalige Verlängerung möglich sein.

Mit dem Rechtsanspruch auf Rückkehr in die vorherige Arbeitszeit sollen vor allem Frauen, nach einer Familienphase in Teilzeit, in ihre alte Arbeitszeit zurückkehren können, um so ihre beruflichen Pläne besser zu verwirklichen.
Auch finanzielle Verbesserungen für die kleinen und mittleren Einkommen sind geplant. So soll die Parität bei den Beiträgen zur gesetzlichen Krankenversicherung wiederhergestellt werden. Die Beiträge zur Krankenversicherung werden wieder in gleichem Maße von Arbeitgebern und Beschäftigten geleistet und so die Arbeitnehmer entlasten. Der Solidaritätszuschlag für Beschäftigte mit kleinen und mittleren Einkommen soll entfallen und um kleine Selbständige, wie zum Beispiel Kuriere, zu entlasten, soll die Bemessungsgrundlage für die Mindestkrankenversicherungsbeiträge auf 1150 Euro nahezu halbiert werden.

Abschließend sagte Czech: „Auch die Beschlüsse, die in meinem Arbeitsfeld Verkehrspolitik gefasst wurden, begrüße ich sehr. Eine Privatisierung der Straßeninfrastruktur und der Infrastrukturgesellschaft-Verkehr bleibt ausgeschlossen. Die Lkw-Maut für Fahrzeuge ab 7,5 Tonnen soll zügig auf alle Bundesstraßen ausgedehnt werden. Eine Privatisierung der Bahn wird abgelehnt. Schienennetz und die Stationen sind weiter Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Somit werden Entscheidungen über den Erhalt und Ausbau des Netzes frei von Gewinninteressen privater Dritter gefällt werden können. Ich kann den SPD- Mitgliedern daher nur empfehlen, beim Mitgliedervotum für eine Koalition mit der CDU/CSU zu stimmen.“

13Feb/18

Valentinsgrüße vom Abgeordneten

Der Neugrabener Bürgerschaftsabgeordnete Matthias Czech nahm den bevorstehenden Valentinstag zum Anlass, um am letzten Sonnabend zusammen mit dem Team seines Abgeordnetenbüros in der Neugrabener Marktpassage Valentinsgrüße zu verteilen und dabei mit den Marktbesuchern ins Gespräch zu kommen.

Das große Thema bei den Gesprächen vor Ort war natürlich die Goko- Verhandlung und die Diskussion um Martin Schulz, es gab aber seitens der Bürger auch zahlreiche Fragen zur aktuellen Politik und Hinweise auf Probleme im Stadtteil.

Ein positives Feedback der Passanten gab es besonders zur Diskussion mit dem Fraktionsvorsitzenden Andreas Dressel am 30. Januar im BGZ. Etliche Themen aus dieser Diskussion wurden wieder aufgegriffen. Beklagt wurden abermals die vollen S- Bahnen zur Hauptverkehrszeit. Durch die Neubaugebiete im Stadtteil wird mit weiter wachsenden Fahrgastzahlen gerechnet. Czech verwies darauf, dass die Bestellung von neuen S-Bahnzügen leider immer nur mit dem Abschluss des S-Bahnvertrages möglich ist. Der letzte Vertrag sei 2013 abgeschlossen worden und der Senat habe in diesem Zusammenhang auch 60 neue Züge bestellt, um den teils sehr veralteten Wagenpark zu erneuern und zusätzliche Kapazitäten für die Linien S3 und die geplante S4 bereit zu stellen. Zusätzlich würden auch die älteren Züge zur Verstärkung länger in Betrieb bleiben. Ende dieses Jahres werden die ersten Züge eintreffen und dann den Langzugbetrieb zwischen Neugraben und dem Hauptbahnhof in der Hauptverkehrszeit ermöglichen.

Abschließend sagte Czech: “Die Gespräche vor Ort im Stadtteil sind für meine politische Arbeit sehr wichtig. So bekomme ich schneller ein Feedback, welche Bereiche unserer Politik gut ankommen und wo der Schuh noch drückt. Als Wahlkreisabgeordneter möchte ich regelmäßig für den Bürger ansprechbar  sein, um Probleme und Fragen schnell aufzunehmen.“

28Nov/17

Stadtrad zukünftig auch für Neugraben?

Das Stadtrad Leihsystem wird zurzeit neu ausgeschrieben. Bei dieser Ausschreibung ist vom Senat auch der Anforderungskatalog an das System erweitert worden. Der Neugrabener Bürgerschaftsabgeordnete und Verkehrspolitiker Matthias Czech begrüßt die geplanten Erweiterungen bei Stadtrad. „Die Anzahl der Stadtradstationen soll um 145 Stationen erweitert werden und so zukünftig fast das gesamte Stadtgebiet abdecken“, lobt Czech den Senat.

Die neuen Stationen sollen basierend auf der zu erwartenden Nachfrage in den Stadtteilen angesiedelt werden. Hierzu werden die Einwohnerdichte und Arbeitsplatzkonzentrationen betrachtet. Stadtteilzentren, U- und S- Bahnhöfe sowie größere Umsteigepunkte im Busnetz sollen ebenfalls bevorzugt mit neuen Stadtradstationen eingebunden werden.
HVV-Abonnenten sollen Tarifvergünstigungen erhalten und die Ausleihe der Räder soll auch mit einem HVV- e-Ticket oder der switchh Kundenkarte möglich sein. Die Stadtradflotte soll zusätzlich um elektrisch unterstützte Lastenräder, sogenannte Lastenpedelecs, erweitert werden. Mit diesen können auch Kinder transportiert werden.

Czech sagte, „Wir bekommen hier in Neugraben in den nächsten Jahren zwei große Neubaugebiete direkt am Stadtrand zu Neu Wulmstorf, den Fischbeker Heidbrook mit ca. 1200 Wohneinheiten und den Fischbeker Reethen mit ca. 2000 Wohneinheiten, das werden in Summe ca. 7000 neue Einwohner sein. Diese Gebiete werden auch mit einer Buslinie an den Bahnhof Neugraben angebunden, aber die Distanz zwischen den Neubaugebieten und dem Bahnhof bzw. Neugrabener Zentrum beträgt mit knapp 4 km eine ideale Fahrraddistanz. Somit ist Stadtrad eine gute Alternative zum eigenen PKW, sowohl um den Bahnhof zu erreichen, als auch zum Einkauf in der Neugrabener Marktpassage. Die beiden bestehenden großen Wohngebiete Sandbek und Neuwiedenthal würden auch sehr von einem Stadtradangebot profitieren. Zusätzlich haben wir in Süderelbe die drei S- Bahnhöfe Fischbek, Neugraben und Neuwiedenthal als Umsteigepunkte vom Rad in den HVV zu bieten. Daher werde ich mich dafür einsetzen, dass Neugraben in den nächsten Jahren in das Stadtradnetz eingebunden wird.“