Gute Perspektiven für die Barrierefreiheit Fahrstuhl zur S-Bahn kommt

Der Bahnhof Neugraben ist ein wichtiger Knotenpunkt im stark wachsenden Stadtteil Neugraben. Die Quartiere Vogelkamp und Fischbeker-Heidbrook haben mit ihren Neubauten viele neue Einwohnerinnen und Einwohner in den Stadtteil gebracht. Dieser Trend wird sich in den nächsten Jahren fortsetzen und durch das neue zu gründende Quartier Fischbeker-Reethen noch verstärkt werden. Dies Verursacht neue Herausforderungen auch den öffentlichen Personennahverkehr. Die Stadt Hamburg hat daher in den letzten Monaten das südliche Bahnhofumfeld umgestaltet und den Busbahnhof umgebaut. Im Rahmen dieser Umgestaltung wurde auch ein Fahrstuhl fertiggestellt, der den barrierefreien Zugang vom Busbahnhofsniveau auf den Brückenübergang ermöglicht. Hiermit wird eine Verbindung zu den Gleisen 2 und 3 und zur Nordseite zum Quartier Vogelkamp geschaffen. Der Neugrabener Bürgerschaftsabgeordnete und Verkehrspolitiker Matthias Czech (SPD) hat diesen Umbau zum Anlass genommen, beim Senat nachzufragen, wie sich der weitere Ausbau zu einem komplett barrierefreien Bahnhof gestalten wird. Continue reading

Abgeordneter bleibt trotz geschlossenem Büro weiter erreichbar- Janet Kehden im Büroteam

Foto Matthias Czech und Janet KehdenDas Bürgerbüro des Wahlkreisabgeordneten Matthias Czech in der Cuxhavener Straße 393a bleibt wegen der Corona- Eindämmungsverordnung und der Unsicherheiten über die zahlreichen Mutationen des Coronavirus bis auf Weiteres geschlossen. Der Abgeordnete selbst ist aber wie bisher telefonisch und per E- Mail unter 040- 876 096 43 oder über die E- Mailadresse buero@matthiaszech.de erreichbar. In dringenden Fällen hat Matthias Czech wegen der Pandemie zusätzlich einen direkten Draht zum Abgeordneten eingerichtet. Unter 0176- 7277 3250 kann man ihn persönlich erreichen. Die gängigen Messenger-Dienste wie beispielsweise WhatsApp und Threema können mit dieser Nummer genutzt werden.

Auch im Büroteam gab es Veränderungen. Zukünftig gehört Janet Kehden wieder zu Czechs Mitarbeitern. Sie ist examinierte Pflegefachkraft und beendet ihr Studium „Interdisziplinäre Gesundheitsversorgung und Management“ an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg im Sommer 2021. Als Bachelorandin unterstützt sie Matthias Czech in gesundheitspolitischen Fragen. In den Themen Corona, Gesundheit und Pflege ist sie eine kompetente Ansprechpartnerin. Matthias Czech dazu: „Viele kennen Frau Kehden noch von unseren Aktionen und Ausflügen der letzten Jahre. Ich freue mich, dass sie in diesen schweren Zeiten mich im Büro unterstützt. Während der Pandemie melden sich viele Bürgerinnen und Bürger zum Themenbereich Covid-19 mit Fragen, Kritik und Anregungen.“

Matthias Czech fasst zusammen: „Ich finde es sehr wichtig, in diesen komplizierten Zeiten weiter für die Bürgerinnen und Bürger ansprechbar zu sein. Auch wenn der persönliche Kontakt über das Büro und mein Team zurzeit nicht möglich ist. Alle Festnetzanrufe, die über meine Büronummer eingehen, werden an mein Team weitergeleitet. So bin ich bei Fragen oder Problemen jederzeit erreichbar. E-Mails werden natürlich wie immer regelmäßig gelesen und bearbeitet. Daher habe ich die Handynummer 0176- 7277 3250 eingerichtet, über die ich selbst erreichbar bleibe. Ich hoffe, dass wir gut und zügig durch diese Zeit der Einschränkungen kommen. Diese Zeit können wir verkürzen, wenn wir uns alle an die Abstands- und Hygienemaßnahmen halten und unsere Kontakte auf ein Minimum beschränken. Ich hoffe, dass wir bald wieder einen Alltag mit normalen persönlichen Kontakten erleben. Ausflüge, Feste und gemeinsame Exkursionen werde ich dann auch wieder anbieten können.“

 

Ab 2025 kommt grüner Wasserstoff aus Moorburg

Grafik Hamburg Green Hydrogen Hub

Bildquelle: Hamburg Green Hydrogen Hub Bild: © Wärme Hamburg

Der Hamburger Senat hat heute bekannt gegeben, dass eine Kooperation der Firmen Shell, Mitsubishi, Vattenfall und Wärme Hamburg sich in einem Letter of Intent zusammengeschlossen haben, um am Standort des jetzigen Kohlekraftwerks Moorburg Grünen Wasserstoff zu produzieren. Auf dem jetzigen Kraftwerksgelände soll hierzu ein Elektrolyseur mit einer Anfangsleistung von 100 Megawatt entstehen. Continue reading

Abgeordnetenbüro zeitweise geschlossen

Aufgrund der aktuell sehr hohen Corona- Infektionszahlen in Hamburg und der verschärften Hamburger Coronaverordnung schließe ich mein Abgeordnetenbüro in der Cuxhavener Straße bis mindestens Ende Januar. Bei Fragen oder Problemen bin ich aber jederzeit über die E- Mailadresse buero@matthiaszech.de oder telefonisch unter 0176- 7277 3250 erreichbar.

Ich hoffe, dass wir gut und zügig durch diese Zeit der Einschränkungen kommen, wenn wir uns an die Abstands- und Hygienemaßnahmen halten und unsere Kontakte auf ein Minimum beschränken.

25Nov/20

Neugraben-Fischbek bekommt neues Quartierszentrum

Foto Metin Hakverdi im Bundestag
Der Senat hat bekannt gegeben, dass er 4,5 Mio. Euro für ein neues Quartierszentrum Ohrnsweg im RISE-Fördergebiet Neugraben-Fischbek bereitstellen wird. Die Gelder kommen aus dem Hamburger Wirtschaftsstabilisierungsprogramm (HWSP). Das HWSP ist ein Investitionsprogramm im Rahmen der Corona Pandemie. Es stellt den nächsten beiden Jahren insgesamt rund 900 Mio. Euro für kurzfristig wirksame Projekte bereit, um die Folgen der Corona-Krise für die Hamburger Wirtschaft abzumildern.

Der Neugrabener Bürgerschaftsabgeordnete Matthias Czech und der Bundestagsabgeordnete Metin Hakverdi (beide SPD) freuen sich über die Gelder, die in die Stadtteile fließen werden. „Das neue Quartierszentrum wird ein sozialer und kommunikativer Treffpunkt. Eine Schnittstelle zwischen Sandbek / Fischbek und den Neubaugebieten Fischbeker Heidbrook und Fischbeker Reethen für neue und alteingesessene Bürgerinnen und Bürger. Der Neubau soll architektonisch anspruchsvoll und nachhaltig sein und damit den Anforderungen des Hamburger Klimaplans entsprechen. Unterschiedliche Einrichtungen und Angebote werden unter einem Dach zusammengeführt. Diese generationsübergreifende Gemeinschaftseinrichtung soll für die Menschen aus den Quartieren Sandbek / Fischbek, Fischbeker- Heidbrook und -Reethen ein Ort der Begegnung werden. Ich freue mich sehr, dass dieses RISE- Projekt nun mit den Senatsmitteln aus dem HWSP schnell umgesetzt werden kann.“

Metin Hakverdi, für Harburg und Süderelbe im Deutschen. Bundestag ergänzte:
„Mit dem RISE-Programm werden Projekte unterstützt, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die soziale Integration aller Bevölkerungsgruppen stärken. Daher setze ich mich im Bundestag dafür ein, dass dieses Programm kräftig mit Bundesmitteln unterstützt wird. Zuletzt haben wir investive Mittel für Sanierung von Sportstätten bereitgestellt. Davon konnte auch Harburg profitieren. Es ist erfreulich, dass erneut RISE-Mittel nach Süderelbe fließen. Das Quartierszentrum wird ein wichtiger Ort der Begegnung für die neuen Quartiere sein. Ich freue mich auch, dass zusätzlich Gelder zur Sanierung des Kulturzentrums Rieckhof bereitgestellt werden konnten. Das Kulturzentrum Rieckhof ist die zentrale Kulturstätte für den Bezirk und darüber hinaus. Seit meiner Jungend bin ich ein großer Fan des Rieckhofs.“

Diese Gelder in Höhe von 1,3 Mio. Euro werden ebenfalls aus dem HWSP bereitgestellt. Das über 30 Jahre alte Gebäude soll energetisch modernisiert und barrierearm umgestaltet werden. Damit wird es zu einem modernen Begegnungsort mit multifunktionalen Nutzungsmöglichkeiten für Kultur, Kurse und Projekte.

Matthias Czech schloss: „Das Bürger- und Kulturzentrum Rieckhof ist eine Harburger Institution geworden. Es liegt zentral in der Harburger Innenstadt und leistet mit seinen breiten und abwechslungsreichen Angeboten einen wichtigen Beitrag zur Harburger Kulturszene. Durch seine vielfältigen Veranstaltungen, Kurse und offene Angebote ist der Rieckhof ein Treffpunkt für unterschiedlichste Bevölkerungsgruppen. Er leistet einen wichtigen Beitrag zur Integration. Der Senat unterstützt mit den Geldern aus dem HWSP zwei wichtige Projekte in unserem Bezirk.“

13Okt/20

Studie zum Kombibad in der Region Süderelbe veröffentlicht

Die Region Süderelbe ist mit den Neubaugebieten Vogelkamp, Fischbeker Heidbrook und Fischbeker Reethen eine der am stärksten wachsenden Regionen Hamburgs. Bis zu 14.000 neue Hamburgerinnen und Hamburger werden bis Mitte der 2020er-Jahre in die Region Neugraben-Fischbek ziehen und der Stadtteil wird damit auf 45.000 Einwohner anwachsen. Daher hatte die Bürgerschaft im Oktober 2018 den Senat beauftragt, den Bedarf für ein erweitertes Bade- und Schwimmangebot in der Region zu prüfen, zumal auch in der Gemeinde Neu Wulmstorf der Neubau eines Schwimmbades diskutiert wurde. Für diese Bedarfsprüfung und eine Machbarkeitsstudie wurden von der Bürgerschaft die nötigen Mittel bereitgestellt. Diese Machbarkeitsstudie liegt nun vor und wurde über den Beirat Neugraben-Fischbek veröffentlicht.

Der Neugrabener Bürgerschafts- und Wahlkreisabgeordnete für Süderelbe Matthias Czech (SPD), der diesen Bürgerschaftsantrag 2018 mitinitiiert hatte, erläutert: „Die Idee von Bezirksversammlung und Bürgerschaft war damals, den gleichzeitigen, absehbaren Bedarf nach einem größeren Schwimmbad der Region Süderelbe und unserer Nachbargemeinde Neu Wulmstorf zu nutzen, um ein gemeinsames neues Kombibad an der Landesgrenze zu bauen. Die Machbarkeit dieser Idee sollte vom Senat geprüft werden. Die Studie hierzu liegt nun vor und ich bin sehr erfreut über das Ergebnis. Diese stellt fest, dass ein Neubau, der die bisherigen 4 Bäder in Neu Wulmstorf und Neugraben ersetzt, von den Betriebskosten her deutlich wirtschaftlicher wäre als der Status quo. Untersucht wurde der Neubau eines Kombibades mit einem großen Sportbecken, einem Erlebnisbecken, einem Lehrschwimmbecken, einen ganzjährigen Außenbecken und mit, sowohl innen als auch außen, jeweils einem Wasserspielplatz.“

Die Studie prognostiziert für das neue Bad rund 240.000 Besucher pro Jahr. 100.000 Besucher davon kommen allein über Schulen und Vereine ins Bad. Die Wirtschaftlichkeit verbessert sich im Vergleich zu den vier Bestandsbädern in der Region um rd. 300.000 EUR jährlich. Dem gegenüber stehen allerdings die Baukosten von knapp 30 Millionen Euro. Der Neubau sollte auf Hamburger Gebiet an der Landesgrenze zu Neu Wulmstorf erfolgen und von Bäderland betrieben werden.

Matthias Czech schloss: „Ich finde, diese Studie eröffnet für unsere Region große Entwicklungspotentiale für den Sport- und Freizeitbereich. Wir sollten diese aufgezeigte Perspektive nutzen. Bäderland, die Bezirksversammlung, der Bezirk und die Gemeinde Neu Wulmstorf sollten jetzt schnell gemeinsame Gespräche führen. Dieses Kombibad könnte ein Modellprojekt in der Metropolregion sein und die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit über Landesgrenzen hinweg aufzeigen. Auf dem langen Weg zu einen neuen Kombibad in Neugraben haben wir einen großen und entschiedenen Schritt gemacht.“

22Sep/20

Bäderland: alle Bäder geöffnet

Schwimmbad Midsommerland

Quelle: Bäderland Hamburg

Bäderland hat zu Mitte September wieder alle Hallenbäder geöffnet. Der Harburger Bürgerschaftsabgeordnete Matthias Czech freut sich besonders für den Süden von Hamburg. Er sagte: „Es freut mich sehr, dass Harburg somit seine Schwimm- und Freizeitmöglichkeiten zurückerhalten hat. Das Midsommerland geht mit seinem kompletten Angebot an den Start. Das Erlebnisbecken und die Therme haben geöffnet und auch das überragende skandinavische Sauna-Angebot steht den Harburgerinnen und Harburgern wieder zur Verfügung.“ Continue reading

04Jun/20

Gute Perspektiven für Harburg im neuen Koalitionsvertrag

Hamburger Koalitionsvertrag 2020Der Harburger Bürgerschaftsabgeordnete und Vertreter für den Wahlkreis Süderelbe Matthias Czech (SPD) begrüßt den neuen Koalitionsvertrag zwischen der SPD und den GRÜNEN. Nach einer ersten Durchsicht hat er viele Punkte gefunden, die für Süderelbe und Harburg Perspektiven für die nächsten 5 Jahre eröffnen.

Matthias Czech sagte: „Der Koalitionsvertrag legt in der Verkehrspolitik, der Stadt- und Quartiersentwicklung und in der Schulpolitik viele gute Grundlagen für unsere parlamentarische Arbeit in den kommenden Jahren. Besonders hat mich gefreut, dass unser Einkaufszentrum in Neugraben explizit erwähnt wird. Hier wird Hilfe bei der dringend notwendigen Revitalisierung angekündigt. Diesen Punkt werden die Neugrabener Quartiersbeiräte, die Bezirksversammlung und ich im Auge behalten und den Senat regelmäßig daran erinnern. Ein weiterer Punkt, der mir in den letzten Jahren sehr wichtig war, hat auch Priorität im Koalitionsvertrag gefunden. Dies ist der Ausbau der S-Bahnversorgung, also die Schaffung der S-Bahnlinie S32. Hier soll die Deutschen Bahn zügig die nötigen Voraussetzungen in der Infrastruktur schaffen, damit der Betrieb der S32 Richtung Harburg aufgenommen werden kann. Die S32 soll dann als dritte Linie mindestens im 10-Minuten-Takt nach Harburg fahren. Neben der S32 eröffnet auch die U4 neue Verkehrsperspektiven für Harburg. Diese wird in Richtung Grasbrook und Veddel weiterentwickelt und zusätzlich sollen Flächen für das nördliche Wilhelmsburg freihalten werden. Hier werde ich mich dafür einsetzen, dass die Stadtplanung im Bezirksamt Harburg ebenfalls schon einmal perspektivisch arbeitet und bei der Entwicklung des Binnenhafens und bei Veränderungen in der Harburger Innenstadt auch eine mögliche U4- Trasse im Blick hat. Ich finde es sinnvoll, die U4 von Wilhelmsburg aus über Harburg- Rathaus und das AK- Harburg bis nach Eißendorf zu denken.“

Der Koalitionsvertrag beschäftigt sich weiter mit dem Bereich Stadtentwicklung. Hier sollen bei allen Stadtentwicklungs- und Neubauvorhaben die Themen Kultur und Soziales zu einem verbindlichen Teil der Planungen gemacht werden. Deshalb werde auch das Wachstum dieser sozialen, sportlichen und kulturellen Infrastruktur zukünftig von Beginn an mitgeplant. So soll mit dem Bau von Schulen, Sportstätten, Seniorentreffs, Bürgerhäusern und Angeboten für Kinder und Jugendliche begonnen werden, bevor die neuen Wohnungen fertig sind. Bei diesen Aussagen hat Matthias Czech besonders das Entwicklungsgebiet Fischbeker Reethen im Auge.

Czech schloss: „Ich finde im Koalitionsvertrag viele Arbeitspunkte und Visionen für Harburg und Süderelbe. Stadtrad, Carsharing und Sammeltaxi-Systeme sollen Schritt für Schritt auch in den Außenbezirken verfügbar sein. Für Harburg wird ausdrücklich im Rahmen des Velorouten- und Bezirksroutennetzes die Einrichtung neuer Fahrradstraßen und Fahrradzonen geprüft werden. Der Biotopkorridor Süderelbe – Moorgürtel soll dauerhaft umgesetzt und gesichert werden. Dies natürlich in Zusammenarbeit mit den Landwirten vor Ort. In Neugraben-Fischbek soll die Feuerwehr in einem Neubau einen zusätzlichen Standort bekommen. Auch wenn ein Koalitionsvertrag immer ein Kompromiss ist, ich nicht alle Themen und Wünsche aus meinem Wahlkreis wiederfinde und einige Projekte auch kritisch sehe, empfinde ich den Koalitionsvertrag als ein gutes und rundes Gesamtpaket.“

14Mai/20

Letzter Bauabschnitt der A26- West begonnen

Visualisierung der A 26 Blickrichtung Stade, Quelle: Deges

Visualisierung der A 26 Blickrichtung Stade, Quelle: Deges

Am vergangenen Montag haben der Parlamentarischer Staatssekretär Enak Ferlemann, der Senator für Wirtschaft und Verkehr Michael Westhagemann, der Niedersächsischer Staatssekretär für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Dr. Berend Lindner und der Technischer Geschäftsführer der DEGES Dirk Brandenburger den symbolischen Spatenstich für den letzten Bauabschnitt der A26- West zwischen Neu Wulmstorf und der A1- Moorburg gesetzt. In diesem 8,7 Kilometer langen Abschnitt Autobahn werden 17 Brückenbauwerke erstellt, ein 190 Meter langer Tunnel unter der Hafenbahn und ein Autobahnkreuz an der A 7 errichtet.

Der Neugrabener Bürgerschaftsabgeordnete Matthias Czech begrüßte den Baubeginn. Er sagte: „Es freut mich sehr, dass wir jetzt endlich den letzten Bauabschnitt der A26 zur A7 in Angriff nehmen und auch ein perspektivisches Datum für die Fertigstellung haben. Continue reading

06Mai/20

Trotz Corona in die Zukunft schauen

RKI- Labor

RKI- Labor: Quelle: rki.de

Die Bürgerschaft und die Bezirksversammlung befinden sich immer noch im Corona Lockdown. Die Fachausschüsse tagen noch nicht und außer der Corona Krise gibt es kaum politische Alltagsarbeit. Trotzdem schaut der Neugrabener Bürgerschaftsabgeordnete Matthias Czech (SPD) schon einmal auf die aktuelle Legislaturperiode, die kommenden fünf Jahre und die Herausforderungen die sich für seinen Wahlkreis Süderelbe ergeben werden.

Matthias Czech sagte: „Die größten Herausforderungen für die Region Süderelbe liegen meines Erachtens in der Stadtteil- und Sozialraumentwicklung. Wir haben in Süderelbe die beiden RISE Entwicklungsgebiete Harburg-Eißendorf und Neugraben-Fischbek. Hinzu kommen die beiden Stadtplanungsgebiete Fischbeker Heidbrook und Fischbeker Reethen. Diese vier Projekte können helfen, die sozialen Ungleichgewichte in Süderelbe zu nivellieren. Mit den beiden großen Neubaugebieten Reethen und Heidbrook kommen viele neue Bewohner nach Neugraben-Fischbek, die in den Stadtteil integriert werden müssen. In diesem Neubaugebieten müssen wir die entsprechende soziale Infrastruktur wie Kitas, Schulen und Kultur planen und zeitgleich mit dem Bau von Wohnungen realisieren. Diese neuen Projekte müssen mit bestehenden Angeboten in Fischbek und Neugraben vernetzt werden, damit keine Insellösungen entstehen. Beim Einzelhandel ist Neugraben das Zentrum, hier darf in den neuen Quartieren keine Konkurrenz aufgebaut werden.“

Beim Thema Breitensport sieht Czech in Neugraben Fischbek eine sehr aktive und gut aufgestellte Vereinskultur. Diese könne die neuen Quartiere mitversorgen. An der Idee eines Kombibades für Neugraben und Neu Wulmstorf im Quartier Fischbeker Reethen will er auf jeden Fall festhalten und sie weiterverfolgen. Ein Kombibad wäre, seiner Meinung nach, das Highlight im Sportangebot der Region. Das RISE Entwicklungsgebiet Neugraben-Fischbek werde mit seinem Quartiersbeirat diesen Prozess begleiten und die vielen neuen Projekte, Initiativen und Institutionen unterstützen.

Auf der geographisch gegenüberliegenden Seite von Süderelbe liegen die Stadtteile Eißendorf und Heimfeld mit dem RISE- Gebiet Harburger Innenstadt / Eißendorf- Ost. Hier ist die soziale Stadtteilentwicklung der Schwerpunkt. Czech sieht hier die Potenziale des studentischen Milieus der Technischen Universität TUHH als Potential für die Weiterentwicklung der Quartiere. Hier müsse preisgünstiger Wohnraum erhalten und ausgebaut werden. Zusätzlich sollten die Grünanlagen und Freiräume qualitativ aufgewertet werden, um die Versorgung der bisherigen Einwohnerschaft zu verbessern und die Stadtteile für neue Bewohner attraktiv zu machen. So könne die soziale Durchmischung in den Stadtteilen verbessert werden.

Matthias Czech schloss: „Die soziale Infrastruktur, Schulen, Kitas und Stadtteilkultur muss mit dem Bevölkerungswachstum in Süderelbe standhalten und entsprechend ausgebaut werden. Die Hamburgische Bürgerschaft hat in den letzten 10 Jahren massive Mittel in die Schulen investiert. Sowohl in die Instandhaltung bestehender Schulgebäude, als auch in Neubauten. Viele Sporthallen wurden ebenfalls renoviert oder erneuert und ausgebaut. Dies kommt auch den vielen Sportvereinen in Süderelbe und ganz Hamburg zugute. Das Personal an den Schulen ist für die ganztägige Betreuung stark aufgestockt worden. Diese Investitionen müssen wir fortsetzen, um den steigenden Schülerzahlen und wachsenden Anforderungen an die Schulen gerecht zu werden. Ich glaube Süderelbe hat viele Baustellen, die wir parallel bearbeiten müssen. Andererseits gibt es auch viele Stärken und viel Entwicklungspotential, was genutzt werden kann. Damit, denke ich, ist Süderelbe für die Zukunft gut aufgestellt.“