ET 490

Die Umstellung der S3 zwischen Neugraben und Elbgaustraße auf Langzüge soll schneller erfolgen, als bisher geplant. Dies hat die Bürgerschaft letzte Woche beschlossen. Der Harburger Verkehrspolitiker und SPD- Wahlkreisabgeordnete Matthias Czech begrüßt diesen Beschluss: „Ich freue mich sehr, dass der Senat nun prüft, wie man so schnell wie möglich zusätzliche Kapazitäten auf der S-Bahn bereitstellen kann. Besonders auf unserer Strecke von Neugraben zum Hauptbahnhof kann das zu deutlicher Entlastung führen.“

Anfang November hatte der Senat mitgeteilt, dass er weitere 12 neue S-Bahnzüge bis 2019 in Auftrag gegeben hat. Die Bahn hatte bereits zugesichert, die 52 Züge der ältesten Baureihe durch 60 neue zu ersetzen. Zurzeit fahren 164 Züge auf Hamburgs Gleisen, Ende 2018 sollen es dann 172 sein und Ende 2019 184 Züge. Nach den bisherigen Planungen sollten die alten Züge der Baureihe 472 sofort durch die neuen Züge ersetzt werden, da die alten Züge sehr hohe Instandhaltungskosten verursachen. Damit stünden die zusätzlichen 20 Züge komplett erst Ende 2019 bereit.

Czech führt hierzu aus: „Die Züge unsere S-Bahnlinie von Neugraben in die Hamburger Innenstadt sind in den Hauptverkehrszeiten sehr voll, insbesondere auf dem Abschnitt von Harburg zum Hauptbahnhof. Die Bürgerschaft hat nun beschlossen hier möglichst schnell Abhilfe zu schaffen, so dass schon vor 2019 möglichst auf allen Linien regelhaft Langzüge eingesetzt werden. Um dies zu erreichen, soll der Senat mit der S-Bahn Gespräche führen. Die alten Züge der Baureihe 472 sollen länger im Dienst bleiben und die neuen Züge der Baureihe 490 sollen die Kapazitäten dann verstärken. Erst wenn der Fuhrpark der S-Bahn auf 184 Züge aufgestockt ist, sollen die alten Züge ausgemustert werden. Dadurch könnten wir schon deutlich vor 2019 eine starke Verbesserung im Platzangebot auf der Strecke Neugraben-Innenstadt schaffen. So verbessern wir den Komfort für die vielen S-Bahnfahrer deutlich und schnell. Dies macht die Bahn zu einer attraktiven und ökologischen Alternative zum Auto.“

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