Bürgerschaftsabgeordnete Matthias Czech und Brigitta Schulz fragten nach.

Derzeit stehen in Moorburg 17 Häuser leer. Sie werden von der SAGA verwaltet. Die SPD Bürgerschaftsabgeordneten Brigitta Schulz und Matthias Czech aus Süderelbe haben beim Senat nachgefragt. Dabei interessierten sie sich für die Planung der Stadt, in welchem Zeitrahmen die Häuser saniert werden sollen.

Insgesamt wird für die Herrichtung der Gebäude mit einem Finanzaufwand von 2,2 Millionen Euro gerechnet. Zurzeit werden Baumaßnahmen an sieben Häusern vorbereitet oder bereits durchgeführt.Sobald die Baumaßnahmen durchgeführt worden sind, sollen die Häuser schnellstmöglich vermietet und bezogen werden.

Vier weitere Häuser werden im Jahr 2013 hergerichtet und vermietet.
Allerdings sind auch sechs Häuser in einem sehr schlechten Zustand. Wegen teilweise starkem Schädlingsbefall und erheblichen Schäden an den Fundamenten sowie durch statische Konstruktionsmängel ist hier die Sanierungsfähigkeit fraglich.

Matthias Czech und Brigitta Schulz dazu:
„Wir freuen uns, dass wir nun Sicherheit über die Zukunft der Moorburger Häuser haben. Der lange Leerstand und die große Unentschiedenheit der abgewählten schwarzen und schwarz-grünen Senate in der Frage der Moorburger Häuser hat aber möglicherweise dazu geführt, dass noch mehr Häuser aus dem Ortsbild Moorburgs verschwinden. Die solide Planung des jetzigen Senats und die auskömmliche Finanzierung von über zwei Millionen Euro zeigen, dass Hamburg die Moorburger nicht im Regen stehen lässt.

In der Diskussion um die drei ehemaligen Sicherheitsverwahrten in einem Haus am Rande Moorburgs sollte nicht vergessen werden, dass an der Sanierung Moorburgs weiter gearbeitet wird. Wir werden die Entwicklung Moorburgs weiter begleitend unterstützen und uns für die Moorburger einsetzen.“

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