Schulentwicklungsplan: guter Kurs für die Harburger Schulen

Der Harburger Bürgerschaftsabgeordnete und Schulpolitiker Matthias Czech hat den Beschluss der Schuldeputation zur Schulentwicklungsplanung für die Schulen in Harburg begrüßt. Es seien wegweisende Entscheidungen getroffen worden, sagte er. Mit den Planungen der Schulbehörde würden für alle Harburger Schulen Perspektiven aufgezeigt werden, mit denen sich die Schulen in Harburg gut entwickeln könnten.

In der Region Harburg wird es vielfältige Entwicklungsperspektiven geben. In Harburgs Osten entsteht mit dem Ausbau des Alexander-von-Humboldt Gymnasiums und der Lessing-Stadtteilschule ein gemeinsames starkes Schulzentrum. An der Maretstraße wird durch eine zeitweise Dependancelösung bald eine eigenständige Stadtteilschule im Phoenix-Viertel entstehen. Die Stadtteilschule Harburg wird durch großzügige Sanierungs-und Ausbauarbeiten ihre über die Stadt hinaus anerkannte pädagogische Arbeit fortsetzen und erweitern können. Die Schule Grumbrechtstraße wird durch erhebliche Zubauten zu einer Ganztagsschule werden. Die Grundschule Marmstorf wird in eine Zweigstelle in Sinstorf einrichten, um allen Schülerinnen und Schülern eine wohnortnahe Beschulung zu ermöglichen.

Im Süderelbe Bereich wurden an der der Stadtteilschule Fischbek-Falkenberg umfangreiche Erweiterungsmaßnahmen beschlossen, um den sehr hohen Anmeldezahlen der vergangenen Jahre und der Einrichtung der Oberstufe Rechnung zu tragen. Die Schule in Cranz wird trotz ihrer Einzügigkeit als eigenständige Schule weitergeführt. Besonders mit dem Ausbau der Oberstufenstandorte an den Stadtteilschulen und den Gymnasien im Süderelbebereich werden die Voraussetzungen geschaffen, in den Neubaugebieten bildungsinteressierte Eltern für den Umzug nach Neugraben-Fischbek zu gewinnen.

Der Wahlkreisabgeordnete Matthias Czech dazu:
„Seit langer Zeit wurde zum ersten Mal wieder eine zukunftsorientierte Schulentwicklungsplanung für Harburg aufgelegt und beschlossen. Nach dem Regierungswechsel hat Senator Rabe hier eine Planung vorgelegt, die allen Harburger Schulen exzellente Entwicklungschancen zeigt. Der schwarz-grüne Senat war nach dem Scheitern seiner Schulreform in eine bildungspolitische Entscheidungsstarre gefallen. Die Entscheidungen der sozialdemokratischen Regierung zur künftigen Schullandschaft in Harburg sind sehr großzügig und bieten für unsere Stadtteile im Bildungsbereich gute Entwicklungschancen.
Der Senator hat angekündigt, parallel zu den Entscheidungen der Deputation eine Zeitplanung für die Umsetzung zu präsentieren.
Solche Transparenz und Verlässlichkeit war dem alten Senat offensichtlich unbekannt und nicht möglich.“

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