5- Stimmen für Matthias CzechDer Harburger Bürgerschaftsabgeordnete Matthias Czech (SPD) besuchte im Rahmen seines Wahlkampfes am vergangenen Wochenende mit seinen Infoständen die Stadtteile Neuenfelde und Heimfeld in seinem Wahlkreis Süderelbe. Er wurde in den Gesprächen wieder auf vielfältige Fragen und Probleme angesprochen. Matthias Czech sagte: „In Neuenfelde ging es unter anderem um die Erreichbarkeit des Stadtteils mit dem Nahverkehr, hierbei wurde ich auch auf die Fähren Blankenese – Cranz und die Linie 62 Landungsbrücken – Finkenwerder angesprochen. Die Linie 62 ist die meistgenutzte Linie in Hamburg. Im letzten Jahr wurde diese von knapp viereinhalb Millionen Fahrgästen genutzt. Hier haben wir das Problem, dass die Touristen mit den Pendlern um die Plätze auf der Fähre konkurrieren. Um die steigende Nachfrage auf dieser Linie besser abfertigen zu können und den Pendlern aus den Elbdörfern eine bessere Verbindung in die City anzubieten, hat die SPD-Fraktion zusammen mit den GRÜNEN Änderungen beim Fährbetrieb beantragt. So soll es in Finkenwerder ebenfalls einen obligatorischen Ausstieg für alle Fahrgäste geben. Weiter soll geprüft werden, ob man einen Expressdienst von Finkenwerder zu den Landungsbrücken mit einem einzigen Halt in Neumühlen einrichten kann. Diese Expresslinie soll besonders für die Berufspendler attraktiv sein. Auch möchten wir gerne einen 10- Minuten Takt ganzjährig auf der Linie 62 realisieren. Für die Expresslinie oder den erhöhten Takt müsste die Flotte dann auch durch Charterschiffe verstärkt werden“

„In Heimfeld dagegen war das Thema Klimaschutz sehr prominent. Hier gab es auch viele Fragen zu dem geplanten Verbot von Ölheizungen. Hier gab es bei den Passanten noch viel Verunsicherung, was mit den vorhandenen Ölheizungen passieren soll. Der Senat hat in seinem Klimaschutzplan beschlossen, dass ab 2022 der Neuanschluss von Ölheizungen nicht mehr zulässig sein soll. Ab 2026 dürfen dann auch alte, kaputte Ölheizungen nicht mehr gegen neue Heizungen auf Ölbasis ausgetauscht werden. Parallel dazu gibt es aber auch finanzielle Förderung durch die Stadt und den Bund für diejenigen, die ihre Ölheizung gegen ein klimafreundlicheres Produkt ersetzen lassen. Hierbei sind Förderungen bis zu 45% möglich. Hamburg fördert beispielsweise den Umstieg von Öl auf Gas mit 1000 €. Um den Hamburgerinnen und Hamburgern den Umstieg auf klimafreundliche Technologien zu erleichtern, hat Hamburg Energielotsen eingerichtet. Dies sind Berater, die allgemeine Fragen beantworten und auch individuell einen Sanierungsplan mit den Bürgern ausarbeiten. Hierbei werden auch die Möglichkeiten der finanziellen Förderung berücksichtigt.“ Czech schloss: „Es waren für mich wieder zwei spannende Tage mit vielen guten Gesprächen in meinem Wahlkreis. Ich hoffe, ich kann diese schöne und spannende Arbeit für die Süderelber Bürger auch nach der Wahl weiter fortsetzen.“

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