Der Neugrabener Bürgerschaftsabgeordnete Matthias Czech begrüßt die Vereinbarung zwischen dem Bezirk und der der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI) zur geplanten Flüchtlingsunterkunft Aschenland II. Czech sagte hierzu: „Die Bezirksverwaltung und die Sozialbehörde haben sich darauf geeinigt, dass die öffentlich-rechtliche Unterbringung Aschenland II nicht mir der ursprünglich beabsichtigten Zahl von 3.000 Plätzen, sondern lediglich mit 1.500 Plätzen realisiert wird. Dies ist eine sehr gute Nachricht für den Stadtteil. So wird die Integration der Flüchtlinge im Stadtteil erleichtert.“

Der Vereinbarung waren monatelange Gespräche SPD-Bezirksfraktion, der Bürgerschaftsabgeordneten der Harburger SPD und der Bezirksverwaltung mit den Bürgerinitiativen und den Fachbehörden vorausgegangen. Am Ende dieser Gespräche ist es nun gelungen, diesen Kompromiss zu erreichen. Schon im September letzten Jahres hatte die Bezirksversammlung in einem Antrag der Großen Koalition gefordert, dass am Standort Aschenland  „bei einer Gesamtbetrachtung von zentraler Erstaufnahme und öffentlich-rechtlicher Unterbringung eine Zielzahl von 3.000 Unterbringungsplätzen nicht überschritten wird.“

Czech führte weiter aus: „Ich freue mich, dass sich diese Forderung der Bezirkspolitik in den ausführlichen Gesprächen der letzten Wochen jetzt umsetzen ließ. Wir werden jetzt im Quartier Vogelkamp in der Summe aller Einrichtungen, die zentralen Erstaufnahme und Folgeeinrichtungen Aschenland I und Aschenland II, deutlich weniger als 3.000 Plätze für Flüchtlinge realisieren. Ich hoffe, dass dies die angespannte Diskussion im Stadtteil etwas beruhigt. Wir werden den Prozess weiter begleiten und auch zukünftig mit den Initiativen im Stadtteil im engen Gespräch bleiben. Dazu passt auch, dass die drei Kirchengemeinden jetzt zeitgleich mit Veranstaltungsreihe „Bürgerforum“ eine Diskussionsplattform für alle im Stadtteil engagierten Bürger eröffnet haben. Neugraben- Fischbek hat sich in den letzten Wochen als ein engagierter, motivierter diskussionsfreudiger Stadtteil präsentiert. Ich bin sicher, dass wir hier eine gute Grundlage für eine gelungen Integration der Flüchtlinge aufbauen können.“

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