Umbüdeln in der Falkenberghalle der Stadtteilschule Fischbek-Falkenberg

Am Sonntag, 27. Januar, wird ab 15 Uhr wieder gespielt! Bereits zum 7. Mal büdeln wir dann kräftig die 90 Holzplättchen. Das Umbüdeln wird wieder in der der Stadtteilschule Fischbek-Falkenberg am Standort Falkenberg, Heidrand 5 stattfinden.

Umbuedeln

Im Rahmen dieses Plattdeutschen Bingos gibt es wieder feinste Bratenstücke, Würste und Edelsalamis zu gewinnen.

Die Umbüdel- Karte, um diese um Preise abzuräumen, gibt es für 7 Euro pro Stück. Der Erlös dieses Umbüdelnachmittags wird an den Schulverein der Stadtteilschule Fischbek-Falkenberg gespendet werden, so können die Mitspieler mit ihrem Einsatz zusätzlich die Schule unterstützen.

Einlass ist ab 14 Uhr. Die Wartezeit bis zu Beginn der Veranstaltung kann mit Kaffee und Kuchen verkürzt werden. Während einer Pause gibt es wieder die Möglichkeit eine Stärkung aus der Küche zu bestellen. Dazu lade ich Sie herzlich ein!

Anmeldung und nähere Informationen über mein Abgeordnetenbüro an der Cuxhavener Straße 393a unter der Telefonnummer: 040/ 87 60 96 43 oder per E-Mail an buero@matthiasczech.de.

Herzlich willkommen!

Hafen und Elbe, Rathaus und Michel, Harburg und das Alte Land: Hamburg ist bekannt als eine der schönsten Städte Europas mit einer Tradition, in der wirtschaftliche Kraft und soziale Gerechtigkeit zusammengehören. Als Ihr Abgeordneter aus dem Wahlkreis Süderelbe setze ich mich für Sie für die Schul- und Jugendpolitik ein. Auch für die lokalen Fragen und Probleme vor Ort habe ich immer ein offenes Ohr.

Unser Wahlkreis Süderelbe – eine lebendige und vielfältige Region.

Wir sind für alle, die aus dem Süden in die Stadt kommen, das Tor nach Hamburg. Unser Wahlkreis kann mit seiner großen Vielfalt punkten. Hier gibt es die Fischbeker Heide, die Elbdörfer mit ihrem einmaligen Charme und die Naherholungsgebiete in Heimfeld und Eißendorf. Diesen Charakter müssen wir erhalten. Süderelbe ist eine lebendige Region die wir schützen und pflegen müssen. Dazu gehört, dass wir die Neugrabener Innenstadt und das Süderelbe Einkaufszentrum weiterentwickeln. Hier haben wir für viele Bürger ein Zentrum, das aber auch modernisiert werden muss. Dazu gehört vor allem eine Sanierung des Bahnhofsvorplatzes. Das Neubaugebiet ‚Elbmosaik’ muss ein echter Erfolg werden. Wir haben auch Gebiete, die wir schützen müssen, deshalb darf es kein Logistikzentrum in Sandbek geben.

Wahlkreis Süderelbe 2.0

Mit viel Elan und neuen Aufgabenbereichen startet der Bürgerschaftsabgeordnete Matthias Czech in die neue Legislaturperiode. Matthias Czech sagte hierzu: „Die Fraktion hat letzte Woche die Arbeitsbereiche der Abgeordneten festgelegt. Ich freue mich, dass ich weiterhin die Bereiche Schule und Familie, Kinder und Jugend betreuen darf. Neu hinzugekommen ist der Verkehrsausschuss. Dies freut mich besonders, da hier in den nächsten Jahren im Bereich des Hafens und der Autobahnen wichtige Projekte für unseren Bezirk zu erwarten sind. Diese finden sich auch im Koalitionsvertrag wieder, der für uns Harburger viele interessante Perspektiven eröffnet. Hierzu zählt der Ausbau der Gütertransporte über die Schiene im Hafenbereich und eine verbesserte Schienenanbindung im Südosten. Bei den Autobahnen finden sich dann der 8-streifiger Ausbau der A 7 im Bereich der Hochstraße Elbmarsch und die A26 inklusive der Hafenquerspange im Koalitionsvertrag wieder. Diese soll jetzt möglichst schnell umgesetzt werden“

Der Koalitionsvertrag listet noch weitere Projekte für den Bezirk Harburg auf. In Moorburg soll die geplante Deponie unter Beteiligung der Anwohner so gestaltet werden, dass sie nach Abschluss als Naherholungsort bereitgestellt werden kann. Eine durch die olympischen Spiele bedingte Verlagerung von Hafenunternehmen in den Stadtteil soll es nicht geben. Die Kattwykbrücke und die Rethebrücke, als wichtige Bauwerke für den Hafenverkehr werden instand gesetzt bzw. neu gebaut. In der Stadtentwicklung stehen die Gebiete Harburger Binnenhafen, Fischbeker Heidbrook und Vogelkamp Neugraben im Fokus. Im Gebiet des Harburger Rings soll möglichst ein Sanierungsverfahren eingerichtet werden.

Wenn Sie Hinweise, Kommentare, Fragen oder Kritik haben, freue ich mich über jeden Kontakt

10Jan/19

Der Bau der A26 rückt näher

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Bild: DEGES

Der Senat hat den Planfeststellungsbeschluss für A 26 West bekannt gegeben. Die A 26-West ist der Lückenschluss von der niedersächsischen Landesgrenze bis zur A 7 auf Hamburger Gebiet. Sie soll die B 73, die zurzeit wichtigste Straßenverbindung zwischen Hamburg und Cuxhaven, entlasten. Der Harburger Bürgerschaftsabgeordnete und Verkehrspolitiker Matthias Czech (SPD) begrüßte den Planfeststellungsbeschluss. „Die B73 wird täglich von mehr als 3600 LKW und von vielen Pendlern genutzt. Besonders die LKW belasten die Anwohner der B73 sehr mit Lärm und Erschütterungen, und der Lkw-Verkehr nimmt noch stetig zu. Die A26 West mit Anbindung die A7 wird die B73 deutlich entlasten, so soll der LKW- Verkehr auf 1000 LKW pro Tag zurückgehen. Mit dem Planfeststellungsbeschluss kann Hamburg jetzt in enger Abstimmung mit Niedersachsen den Abschnitt zwischen der Anschlussstelle Neu Wulmstorf und der A 7 bauen.“

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14Dez/18

Besuch ins weihnachtlichen Celle

Czech-Reisegruppe in CelleDer Neugrabener Bürgerschaftsabgeordnete Matthias Czech (SPD) lud am vergangenen Sonnabend zu einer Ausfahrt ins weihnachtliche Celle ein. Mit gut 45 Bürgerinnen und Bürgern aus Süderelbe besuchte er das Celler Schloss und die historische Altstadt mit ihrem wunderschönen Weihnachtsmarkt. Das Besuchsprogramm begann mit einer kostümierten Führung durch das historische Celler Welfenschloss. Besonders die Schlosskapelle begeisterte die Gruppe. Diese Kapelle gilt als bedeutendes historisches Zeugnis. Die Hofkapelle ist der einzige fast vollständig erhaltene Kirchenraum Deutschlands aus frühprotestantischer Zeit. Ihre Ausstattung hat keine Verluste während der vergangenen Jahrhunderte erlitten und nur wenige Veränderungen erfahren. Der sehr gut erhaltene Gemäldezyklus von Marten de Vos aus der Entstehungszeit ist einzigartig in Deutschland. Continue reading

10Dez/18

Zusätzliches Mathematikangebot für besonders begabte Schüler geplant

Die SPD Fraktion wird zusammen mit ihrem Koalitionspartner, der Grünen Bürgerschaftsfraktion, das Mathematikangebot für besonders begabte Schüler ausbauen. Das PriMa-Konzept bietet bisher eine mathematische Förderung für Grundschüler an der Universität Hamburg und in den Mathe-Zirkel in Grundschulen an. Zusätzlich wird für die Klassenstufen 5 bis 7 ein Mathe-Zirkel an der Universität durchgeführt. Dieser soll jetzt ausgebaut und bis Klasse 10 verlängert werden. Der Harburger Bürgerschaftsabgeordnete und Schulpolitiker Matthias Czech (SPD) begrüßt diesen Antrag. „Als Lehrer freue ich mich besonders, dass wir hier das mathematische Förderangebot in der Mittelstufe ausbauen können. Wir sind auf das Problem, dass die Matheförderung durch das PriMa- Konzept mit der Klassenstufe 7 ausläuft, aufmerksam geworden, als sich ein betroffener Vater an mein Büro gewendet hat. Dies hat zu zahlreichen Gesprächen mit Schulbehörde und Universität geführt, die letztendlich in unserem Haushaltsantrag mündeten.“ Continue reading

01Dez/18

Senat bestätigt S32 und neue S-Bahnzüge

S-Bahn Baureihe 490

Quelle: Wikipedia – Melkersson [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], from Wikimedia Commons

Im Herbst hatte die Hamburgische Bürgerschaft den der Senat aufgefordert, Maßnahmen zu treffen, dass in Zukunft der Betrieb einer dritten Linie neben der S3 und der S31 von Harburg zum Hauptbahnhof möglich wird. Der Senat konnte nun erfreulicherweise mitteilen, dass von Regierungsseite alles unternommen wurde, um dies möglich zu machen.

Der Senat berichtet der Bürgerschaft aktuell, dass die S-Bahn Hamburg zusammen mit der DB Netz mit Hochdruck an der technischen Infrastruktur zwischen Hauptbahnhof und Harburg Rathaus arbeitet. Hier müssen Weichen, Schalt- und Signaltechnik ausgebaut werden, um die technischen Voraussetzungen für eine dritte S-Bahnlinie zu schaffen. Weiter wird der Senat auch den Verkehrswegevertrag 2018 – 2033 voll ausschöpfen und die Option auf weitere 10 S-Bahnzüge nutzen. Continue reading

27Nov/18

Mehr Busse und Bahnen ab 9. Dezember in Harburg

S-Bahn Baureihe 490

Quelle: Wikipedia – Melkersson [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], from Wikimedia Commons

Der Bürgerschaftsabgeordnete und Verkehrspolitiker Matthias Czech (SPD) begrüßt die Ausweitung des HVV- Angebots ab dem 9. Dezember. Er sagte: „Die diesjährige Angebotsausweitung ist die umfangreichste seit vielen Jahren. Auch für den Bezirk Harburg gibt es viele Verbesserungen. Zusätzliche Fahrten und Taktverdichtungen bei S-Bahn und Bussen machen den öffentlichen Nahverkehr deutlich attraktiver. Auf der Linie S3 gibt es Verbesserungen im Abschnitt nach Buxtehude. Hier werden zusätzliche Züge im Berufsverkehr zwischen Buxtehude und Neugraben eingesetzt. Der 10- Minuten-Takt wird morgens ab 5 Uhr und abends bis 19.30 Uhr erweitert und der 20-MinutenTakt bis 23.30 Uhr ausgebaut. Zwischen Elbgaustraße und Neugraben fahren in den Hauptverkehrszeiten Langzüge und bieten jeweils Platz für bis zu 1.500 Fahrgäste. Zwischen Altona nach Neugraben wird an Sonnabenden der 10-Minuten-Betriebe bis 23.48 Uhr verlängert. Die Linie S31 weitet die Betriebszeiten von/bis Harburg Rathaus aus. Damit wird ein 5- Minuten-Takt zwischen Hauptbahnhof und Harburg Rathaus werktags bis 21.00 Uhr realisiert.“

Bei den Busverbindungen gibt es ebenfalls zahlreiche Verbesserungen.
Die EilBus-Linie E30 wird neu eingerichtet. Diese bietet eine Direktverbindung zwischen Bergedorf und S Harburg Rathaus. Eine attraktive Alternative zum Auto wird diese EilBus-Linie. Sie führt vom Bf. Bergedorf mit mehreren Haltestellen zur BAB-Auffahrt Neu Allermöhe, von dort dann ohne Halt zum Bf. Harburg und endet an der Haltestelle S Harburg Rathaus. Die MetroBus-Linie 14 erhält zwischen Sinstorfer Kirchweg und Fleestedt zur Hauptverkehrszeit einen durchgehenden 10-Minuten-Takt. An allen Tagen wird nachmittags 13 Uhr und abends ein durchgehender 20-Minuten-Takt nach Fleestedt bis 21 Uhr eingerichtet. Die Linie 241 entlastet durch zusätzliche Fahrten im Zeitraum montags bis sonnabends die stark nachgefragte Linie 141. Die Linie 142 erhält montags bis sonnabends Gelenkbusse und jede 2. Fahrt wird bis in den Hafen Harburg erlängert.
In Neugraben wird die StadtBus-Linie 140 eingeführt. Diese durchfährt das Neubaugebiet Vogelkamp als Ringlinie. Die Linie 340 fährt montags bis sonnabends tagsüber ab S Neugraben mit den meisten Fahrten wieder direkt zur Neuwiedenthaler Straße. Die Linie240 erhält zusätzliche Fahrten im Schülerverkehr zwischen 13 und 14 Uhr im Abschnitt S Neugraben – Neckersstücken und zurück.

Auch die Regionalbahnen bekommen eine Verstärkung.
Auf den Linien RE3 / RB 31 verkehren Sonnabends alle Fahrten bis Hamburg Hauptbahnhof. Sonntags verkehren die Züge zwischen Lüneburg und Hamburg Hbf im Stundentakt. Der Nachtverkehr am Wochenende wird zu einem Stundentakt verdichtet. Zur Anbindung des neuen Standorts von Amazon in Winsen (Luhe) verkehren zusätzliche Züge. Die Linie RB 38 wird an Wochenenden bis Hamburg-Harburg verlängert, wobei die Züge ohne Halt zwischen Buchholz und Harburg fahren. Auf der Linie RB 41 wird der Nachtverkehr zwischen Hamburg und Tostedt am Wochenende zu einem Stundentakt verdichtet.

Czech sagte abschließend: „Auch im übrigen Hamburg ÖPNV- Netz gibt es zahlreiche Verbesserungen. So setzt zum Beispiel die U-Bahn tagsüber und in den Abendstunden grundsätzlich keine Kurzzüge mehr ein. Mit diesen vielen Verbesserungen setzt der Senat eine klare Priorität auf den öffentlichen Nahverkehr. Wir brauchen eine moderne Mobilität, um den Hamburgern und den Pendlern aus der Metropolregion eine attraktive Alternative zum eigenen Auto bieten zu können.“

15Nov/18

Neuplanung der Baustelle Ehestorfer Heuweg – bessere Zugänglichkeit für Anwohner und Gewerbe

Die für das nächste Jahr geplante Baustelle, mit einer Vollsperrung des Ehestorfer Heuwegs, wurde von der Wirtschaftsbehörde überplant. Das neue Konzept wurde heute in einer Pressekonferenz vorgestellt. Die Baumaßnahme soll jetzt auf zwei Jahre verteilt werden. Der Neugrabener Bürgerschaftsabgeordnete und Verkehrspolitiker Matthias Czech begrüßt die neuen Pläne für den Umbau des Ehestorfer Heuwegs. Er sagte: „Die neue Baustellenplanung bringt für die Anwohner und Gewerbetreibenden im Ehestorfer Heuweg eine deutliche Verbesserung. Die Rudolf Steiner Schule, das Restaurant Grando Sukredo, der Jägerhof und das Berghotel Hamburg Blick werden während der gesamten Baumaßnahme mit dem Auto für Kunden, Schüler und Eltern erreichbar sein. Auch die Anwohner können ihre Grundstücke jederzeit mit dem Auto erreichen. Dies ist eine deutliche Verbesserung gegenüber der Ursprungsplanung.“ Continue reading

06Nov/18

Harburg für Alle – Diskussion mit Senatorin Dr. Melanie Leonhard

Senatorin Melanie LeonhardHarburg für Familien, Harburg für Senioren, Harburg für Jugendliche. Wie bekommt man die Bedürfnisse der verschiedenen Generationen in ein gemeinsames Konzept? Der Bürgerschaftsabgeordnete Matthias Czech (SPD) lädt zu diesem Thema die Senatorin für Arbeit, Soziales, Familie und Integration zur Diskussion ein. Am Dienstag, dem 20.11. ab 19 Uhr im Veranstaltungssaal von Pflegen und Wohnen Heimfeld, An der Rennkoppel 1a will er mit Senatorin Dr. Melanie Leonhard und den Harburgern darüber diskutieren. Continue reading

26Okt/18

Investitionen in die Zukunft – Diskussion mit dem Finanzsenator

Im Dezember wird die Hamburgische Bürgerschaft einen neuen Haushalt verabschieden und somit die Weichen für Hamburgs Zukunftsinvestitionen stellen. Aus diesem Anlass hat der Harburger Bürgerschaftsabgeordnete Matthias Czech Finanzsenator Dr. Andreas Dressel nach Eißendorf eingeladen. Czech sagte hierzu: „Ich möchte gerne mit den Harburgern und unserem Finanzsenator diskutieren, wofür Hamburg zukünftig sein Geld ausgeben soll. Was können wir uns noch leisten, wo wollen wir Schwerpunkte setzen?“ Continue reading

24Okt/18

Der Schulausbau in Neugraben ist eine Investition in Zukunft des Stadtteils.

Rabe-Czech-Schuldiskussion_22-10-2018Die Schulen im Raum Neugraben- Fischbek sollen in den nächsten Jahren stark ausgebaut werden. Dies kündigte der Hamburger Schulsenator Ties Rabe auf einer Diskussion am vergangenen Montag an. Der Neugrabener Bürgerschaftsabgeordnete Matthias Czech hatte zu dieser Diskussion in die neue Aula der Stadtteilschule Fischbek Falkenberg eingeladen. Die angeregte Diskussion in der gut besuchten Veranstaltung schwenkte nach einem allgemeinen Teil relativ schnell auf die Schulversorgung im Stadtteil um. Matthias Czech führte hierzu aus: „Durch die Neubaugebiete Vogelkamp, Fischbeker Heidbrook und Fischbeker Reethen werden in den nächsten Jahren rund 12.000 Menschen neu in den Stadtteil ziehen, unter ihnen auch viele Kinder. Dies stellt die Neugrabener Schulen vor die große Herausforderung, diese wachsenden Schülerzahlen aufzunehmen. Wir müssen uns hier frühzeitig auf diesen Schülerzuwachs einstellen und die nötigen zusätzlichen Kapazitäten an den Schulen planen.“ Der Senator Ties Rabe ergänzte: „Wir wollen, dass alle Kinder gute Schulen besuchen können. Wir haben deshalb die Investitionen in den Schulbau deutlich gesteigert und werden in Süderelbe sechs Grundschulen um insgesamt neun Klassen pro Jahrgang erweitern. Zudem wird ein neuer Schulcampus gegründet, der Gymnasium und Stadtteilschule verbindet.“

Der Rabe teilte mit, dass sich seine Behörde gut auf diesen Schülerzuwachs vorbereite. Die Grundschulen im Stadtteil hätten für die nächsten Jahre noch Kapazitäten die zusätzlichen Schüler aufzunehmen. Parallel dazu sollen alle Grundschulen der Region ausgebaut werden. Hierfür stehen Investitionen von zusätzlich rund 20 bis 25 Millionen Euro bereit. Durch diesen Ausbau sollen ab dem Schuljahr 2022 aufwachsend bis zum Schuljahr 2024 bis zu 31 Klassen in jeden Jahrgang aufgenommen werden können. Geplant ist die Grundschule am Johannisland, die Grundschule Ohrnsweg und die Grundschule Neugraben auf jeweils sechs Züge auszubauen. Darüber hinaus soll die Schule An der Haake Fünfzügig werden. Für die Grundschulen Schnuckendrift und Fischbek-Falkenberg ist Vierzügigkeit geplant.

Auch im Bereich der weiterführenden Schulen werden zusätzliche Kapazitäten gebraucht werden. Sowohl die Stadtteilschulen im Stadtteil, als auch das Gymnasium, haben in den nächsten Jahren noch Plätze für neue Schüler zu bieten, aber der Neubau eines zusätzlichen Schule ist auf jeden Fall nötig. Dieser Neubau soll als Schulform eine Campusschule sein. In einer Campusschule wird sowohl das gymnasiale Abitur nach acht Jahren, als auch das Abitur der Stadtteilschule nach neun Jahren angeboten. Hierfür sollen Investitionsmittel in Höhe von rd. 40 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden.

Die Schulbehörde rechnet mit einem Bedarf von vier Gymnasialklassen und zwei Stadtteilschulklassen im Jahrgang 5. Daher plant sie eine sechszügige Campusschule mit 3-4-zügigem Gymnasium und 2-3-zügiger Stadtteilschule. Diese neue Campusschule bietet dann insgesamt Platz für jährlich rund 150 Fünftklässler und insgesamt rund 1.100 Schüler. Eine 6 zügige Schule mit Turnhallen und Mensa bedeutet aber eine große Baumasse. Eine Machbarkeitsstudie der Behörde für einen Standort am Ohrnsweg, der sowohl von Lokalpolitik als auch von den Bürgern vor Ort favorisiert wird, hat allerdings ergeben, dass dort nicht genügend Baufläche zur Verfügung steht, um hier rechtzeitig eine Schule zu errichten. Als Standort ist daher das sehr große Schulgelände an der Neuwiedenthaler Straße in Neugraben vorgesehen. Hier sind alle planungsrechtlichen Voraussetzungen für einen schnellen Schulbau erfüllt. Die Zeitplanung sieht vor, die Schule rechtzeitig im Schuljahr 2023/24 an den Start zu bringen. Campusschulen gibt ist schon an anderen Standorten in Hamburg, wie die Heinrich-Hertz-Schule in Winterhude oder die Gyula-Trebitsch-Schule in Tonndorf. Diese erfreuen sich größter Beliebtheit.

Mattias Czech dankte abschließend Senator Rabe für die ausführlichen Informationen. „Ich freue mich sehr, dass sich unsere Schulbehörde so intensiv mit unserem Stadtteil und den Herausforderungen durch die Neubaugebiete beschäftigt hat.  Ich denke, wir sind sehr gut aufgestellt, um die neuen Mitbürger im Stadtteil zu begrüßen und ihren Kindern eine gute Schulversorgung bieten zu können.“