Bericht aus der Bürgerschaft Mai 2020

Sehr geehrte Damen und Herren,
erneut heiße ich Sie herzlich zu meinem regelmäßigen Bericht aus der Hamburgischen Bürgerschaft willkommen. Wie Sie wissen, bin ich Mitglied in den Ausschüssen für Stadtentwicklung, Schule und Verkehr. Ich möchte in meinem Bericht je ein Thema aus diesen Politikfeldern herausgreifen und genauer beleuchten: Sie können diesen hier auch als PDF downloaden.
Ich werde diesmal über die Themen Wohnen in Hamburg, das Bildungshaus an der Stadtteilschule Fischbek, die Zusage für die S32 ab 2027 durch die DB und darüber hinaus über das Auslaufen der Corona-Maßnahmen in Hamburg durch die Rot-Grüne Fraktion berichten. Continue reading

Zusage für die S32 ab 2027 durch die DB

Digitale S-Bahn Hamburg

Digitale S-Bahn Hamburg Quelle: Deutsche Bahn AG / Miguel Ferraz Araujo

Im Ausschuss für Mobilität in der Bezirksversammlung Harburg hat ein Projektleiter der DB Netz AG zugesagt, dass zum Ende des Jahres 2027 die geplante zusätzliche S-Bahnlinie S32 Harburg mit der Innenstadt verbinden wird. Damit sollen dann drei Zugverbindungen zwischen Neugraben und Elbgaustraße je 10-MinutenIntervall angeboten werden.

Der Harburger Bürgerschaftsabgeordnete und Verkehrspolitiker Matthias Czech (SPD) begrüßt diese Zusage: „Ich freue mich, dass wir jetzt von der DB eine klare zeitliche Perspektive für den Start der S32 bekommen haben. Wir als SPD-Bürgerschaftsfraktion haben in den vergangenen Jahren in vielen Anträgen die Weichen für eine S32 gestellt und die Grundlage für einen Ausbau der S-Bahn Infrastruktur gelegt. Continue reading

Bildungshaus Neubau für 14 Millionen Euro mit viel Transparenz an der Stadtteilschule Fischbek-Falkenberg

Symbolfoto Bildungshaus

Symbolfoto Bildungshaus, Quelle: Schulbau Hamburg

Die Stadtteilschule Fischbek-Falkenberg am Standort „Am Heidrand“ wird ein neues Grundschulgebäude bekommen. Dieses Bildungshaus wird neben der Grundschule auch die Kita beheimaten. Bei der Planung des Klassenhauses kam es zu Unstimmigkeiten zwischen einigen Eltern der Grundschule und Schulbau Hamburg, woraufhin der Elternrat der Schule die Wahlkreisabgeordneten aus Süderelbe zu einem Gespräch einlud. Der Wahlkreisabgeordnete und Schulpolitiker Matthias Czech (SPD) sicherte nach dem Gespräch zu, die Kritikpunkte des Elternrats in die Schulbehörde zu transportieren.

Matthias Czech erläuterte: „Das pädagogische Konzept der Schule benötigt die optische Durchlässigkeit zwischen Klassenräumen und Fluren. Dieses sieht vor, dass die Lehrer im Schulalltag die Möglichkeit haben, Kleingruppen zum eigenständigen Arbeiten in die Flure setzen zu können. Dafür werden die Flure extra breit gebaut, um genug Platz zum Arbeiten zu bieten. Continue reading

Wahlkreisabgeordnete diskutieren mit Elternrat

Der Elternrat der Stadtteilschule Fischbek-Falkenberg hatte am vergangenen Montag die Wahlkreisabgeordneten aus der Bürgerschaft für Süderelbe zu einem Dialog zum Neubau eines Grundschulgebäudes am Standort Falkenberg eingeladen. Dort soll ein Grundschulneubau mit einer Kindertagesstätte errichtet werden. Der Elternrat beklagte, dass wichtige Punkte aus dem pädagogischen Konzept der Schule in den Bauplänen keine Berücksichtigung finden. Er lud die Wahlkreisabgeordneten ein, sich vor Ort ein Bild zu machen und diese über die Baupläne und das pädagogische Konzept der Schule zu informieren.

Der Bürgerschaftsabgeordnete und Schulpolitiker Matthias Czech (SPD) begrüßte generell den Neubau und lobte das dazugehörige pädagogische Konzept. Er sicherte nach dem Gespräch zu, die Kritikpunkte des Elternrats in die Schulbehörde zu transportieren und sagte: „Die Stadtteilschule Fischbek-Falkenberg bekommt erneut ein beeindruckendes neues Gebäude. Dieses neue Lernhaus, das Kita sowie Vor- und Grundschule integriert, wird an die individuellen Bedürfnisse der künftigen Nutzerinnen und Nutzer angepasst. Die Vorstellungen der Schule und damit natürlich auch die Ideen des Elternrates sind Grundlage der Planungen. Ich freue mich über das Engagement der Eltern. Ihre Bedenken über die endgültige Gestaltung des neuen Gebäudes werde ich an Schulbau Hamburg weitergeben.“

Deckschichtsanierung des Marschkamper Deichs nur Übergangsmaßnahme

Die Anwohner im Marschkamper Deich klagen seit längerem über eine stark zugenommene Verkehrsbelastung in der Straße und damit auch über mehr Lärm und Erschütterungen. Vor einigen Wochen teilte der Landesbetrieb Straßen Brücken und Gewässer (LSBG) mit, dass im Frühjahr eine Deckschichtsanierung der Straße erfolgen soll und die Belastung der Anwohner damit gemindert wird. In einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage erläutertet der Senat nun auch einige Hintergründe.

Der Neugrabener Bürgerschaftsabgeordnete und Verkehrspolitiker Matthias Czech (SPD) sagte dazu: „Wir hatten, durch die Sanierung der K 39 von Borstel in Richtung Cranz im Landkreis Stade und damit verbundenen Sperrungen, Ausweichverkehre über den Marschkamper Deich. Continue reading

Familienfreundliches Bauen in Hamburg

Der Neugrabener Bürgerschaftsabgeordnete und Stadtentwicklungspolitiker Matthias Czech (SPD) hat sich ein seiner Rede auf der Bürgerschaftssitzung am Mittwoch für einen familienfreundlichen Wohnungsbau ausgesprochen. Anlässlich eines CDU-Antrags zur Förderung von Tiny Houses rief er dazu auf, die in Hamburg zur Verfügung stehenden Flächen, in der Stadtentwicklungspolitik effektiv zu nutzen. Ein gutes Beispiel sei das in Fischbek geplante Quartier Fischbeker Reethen. Continue reading

Zwei neue Schöpfwerke zum Schutz vor Flut und Starkregen

Die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen setzen sich in einem gemeinsamen Antrag für den Bau von zwei neuen Schöpfwerken ein, um den Süden Hamburgs bei Starkregenereignissen besser vor Überflutungen zu schützen. Der Wahlkreisabgeordnete für Süderelbe Matthias Czech (SPD) erläutert den Antrag genauer. „Im Juli letzten Jahres mussten wir leider miterleben, dass Starkregenereignisse auch in Deutschland zu katastrophalen Überflutungen führen können. Die Bundesländer Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen mussten unter Sturzfluten leiden, die durch langanhaltenden Starkregen ausgelöst wurde. Diese Starkregen nehmen bedingt durch den Klimawandel zu und sind nicht vorhersagbar. Sie sind auch nicht örtlich begrenzt und können somit jede Gemeinde in Deutschland treffen, daher müssen wir uns auch in Hamburg auf diese Wetterextreme einstellen und Vorsorge treffen. Dies tun wir mit unserem Antrag.“ Continue reading

Bau der A26-West ist im Zeitplan

Nach Angaben der Hamburger Verkehrsbehörde befindet sich der Bau der A26-West weiter im Zeitplan, dies teilt der Neugrabener Bürgerschaftsabgeordnete und Verkehrspolitiker Matthias Czech (SPD) mit, der sich nach dem Stand der Bauarbeiten erkundigt hatte. Er sagte: „Ich bin sehr optimistisch, dass wir im Jahr 2025, wie geplant, die A26 bis zum Anschluss an die A7 am neuen Autobahnkreuz HH-Hafen für den Verkehr freigeben können. Die A26 wird dann die B73 und den Obstmarschenweg stark vom LKW- Verkehr zu entlasten. Für die Anwohner dieser Straßen wird die Lärm- und Abgasbelastung dann deutlich zurückgehen.“ Continue reading

Abgeordneter bleibt trotz geschlossenem Büro weiter erreichbar- Janet Kehden im Büroteam

Foto Matthias Czech und Janet KehdenDas Bürgerbüro des Wahlkreisabgeordneten Matthias Czech in der Cuxhavener Straße 393a bleibt wegen der Corona- Eindämmungsverordnung und der Unsicherheiten über die zahlreichen Mutationen des Coronavirus bis auf Weiteres geschlossen. Der Abgeordnete selbst ist aber wie bisher telefonisch und per E- Mail unter 040- 876 096 43 oder über die E- Mailadresse buero@matthiaszech.de erreichbar. In dringenden Fällen hat Matthias Czech wegen der Pandemie zusätzlich einen direkten Draht zum Abgeordneten eingerichtet. Unter 0176- 7277 3250 kann man ihn persönlich erreichen. Die gängigen Messenger-Dienste wie beispielsweise WhatsApp und Threema können mit dieser Nummer genutzt werden.

Auch im Büroteam gab es Veränderungen. Zukünftig gehört Janet Kehden wieder zu Czechs Mitarbeitern. Sie ist examinierte Pflegefachkraft und beendet ihr Studium „Interdisziplinäre Gesundheitsversorgung und Management“ an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg im Sommer 2021. Als Bachelorandin unterstützt sie Matthias Czech in gesundheitspolitischen Fragen. In den Themen Corona, Gesundheit und Pflege ist sie eine kompetente Ansprechpartnerin. Matthias Czech dazu: „Viele kennen Frau Kehden noch von unseren Aktionen und Ausflügen der letzten Jahre. Ich freue mich, dass sie in diesen schweren Zeiten mich im Büro unterstützt. Während der Pandemie melden sich viele Bürgerinnen und Bürger zum Themenbereich Covid-19 mit Fragen, Kritik und Anregungen.“

Matthias Czech fasst zusammen: „Ich finde es sehr wichtig, in diesen komplizierten Zeiten weiter für die Bürgerinnen und Bürger ansprechbar zu sein. Auch wenn der persönliche Kontakt über das Büro und mein Team zurzeit nicht möglich ist. Alle Festnetzanrufe, die über meine Büronummer eingehen, werden an mein Team weitergeleitet. So bin ich bei Fragen oder Problemen jederzeit erreichbar. E-Mails werden natürlich wie immer regelmäßig gelesen und bearbeitet. Daher habe ich die Handynummer 0176- 7277 3250 eingerichtet, über die ich selbst erreichbar bleibe. Ich hoffe, dass wir gut und zügig durch diese Zeit der Einschränkungen kommen. Diese Zeit können wir verkürzen, wenn wir uns alle an die Abstands- und Hygienemaßnahmen halten und unsere Kontakte auf ein Minimum beschränken. Ich hoffe, dass wir bald wieder einen Alltag mit normalen persönlichen Kontakten erleben. Ausflüge, Feste und gemeinsame Exkursionen werde ich dann auch wieder anbieten können.“

 

Bürgerschaft unterstützt Sportvereine bei coronabedingten Hygiene- und Schutzmaßnahmen

Logo Sportvereine

Quelle: https://www.hamburg.de/fotos

Die Hamburger Sportvereine handeln seit Beginn der Corona- Pandemie sehr verantwortungsvoll. Sie haben umfassende, sportartspezifische Hygienekonzepte für ihre Mitglieder erstellt. Aktuell tragen sie auch die Regelungen zur Eindämmung der Virusepidemie zu unser aller Wohle solidarisch mit und haben ihr Sportangebote einstellen müssen. Sobald die coronabedingten Einschränkungen gelockert werden, sollen die Sportvereine wieder voll durchstarten und ihren Mitgliedern wieder ein vielfältiges Sportangebot machen können. Daher hat die Bürgerschaft eine Unterstützung der Sportvereine bei den coronabedingten Hygiene- und Schutzmaßnahmen beschlossen. Continue reading

GEMEINSAM DURCH DIE KRISE CORONA – WIE WIR HELFEN

Weltweit bestimmt die Corona-Pandemie derzeit das alltägliche Leben. Die Auswirkungen der Pandemie sind weitreichend. Auch wenn Deutschland und Hamburg die schockierenden Bilder überlasteter Krankenhäuser und drastischer Ausgangssperren erspart blieben, sind die sozialen und wirtschaftlichen Einschränken in der Stadt spürbar. Zu spüren war und ist auch die große Hilfsbereitschaft etwa in den Nachbarschaften, der Einsatz von Pflegekräften, Ärztinnen und Ärzten sowie dem Gesundheitsdienst und die Herausforderungen für Familien, die Job und Kinderbetreuung unter einen Hut bekommen mussten.

Die Pandemie hat uns alle gefordert und ihre Auswirkungen werden uns weiter begleiten. Viele Hamburgerinnen und Hamburger bangen in diesen Zeiten weiter um ihre wirtschaftliche Existenz, um Angehörige und Freunde. Die Wirtschaft wird noch einige Zeit brauchen, um sich von diesem tiefen Einschnitt zu erholen. Kitas und Schulen sind nun wieder im Regelbetrieb, werden aber weiter mit Beeinträchtigungen leben müssen. Doch wir haben durch unser verantwortungsvolles Verhalten gemeinsam dazu beigetragen, Stück für Stück etwas Normalität zurückzugewinnen.

 

HAMBURG HILFT

Die Pandemie hat noch einmal deutlich gemacht, wofür die Sozialdemokratie steht: Für einen handlungsfähigen, sozialverantwortungsvoll handelnden Staat, der negative Folgen abmildert und Menschen in Notlagen aktiv unterstützt, auch wenn er natürlich nicht alles auffangen kann.

Hamburg hat zahlreiche Hilfen für die Wirtschaft, Solo-Selbstständige, Kultureinrichtungen, Sportvereine und viele weiter auf den Weg gebracht – mit einem Volumen von inzwischen rund 4,5 Mrd. Euro. Damit Hamburg auch langfristig gut aus der Krise kommt, wollen wir in den nächsten 20 Jahren 20 Mrd. Euro in Mobilitätswende, Wohnungsbau, Klimaschutz, Schul- und Hochschulbau investieren.

 

Alle aktuellen Informationen zur Corona-Lage sowie zu Maßnahmen und Hilfen finden Sie hier: www.hamburg.de/coronavirus

 

HILFEN FÜR DIE WIRTSCHAFT Die Corona-Pandemie ist für viele Hamburger Selbständige und Unternehmen eine starke finanzielle Belastung. Der Bund und Hamburg haben deshalb ein großes Hilfspaket geschnürt. Mit der Hamburger Corona-Soforthilfe konnten bis Ende Mai bei der Investitions und Förderbank (IFB) online unbürokratisch Zuschüsse beantragt werden. Die IFB bündelte die Beantragung der Bundes- und Landesmittel und sorgte so für eine zügige Bearbeitung. Rund 520 Mio. Euro wurden ausgezahlt, davon kamen 208 Mio. aus Hamburg. Weitere Maßnahmen wie Mietstundungen in Höhe von 30 Mio. Euro und steuerliche Hilfen über 3,85 Mrd. Euro greifen. Ergänzt wurden sie durch den Hamburger Stabilisierungs-Fonds mit einem Volumen von 1 Mrd. Euro. Die Stadt bietet mittelständischen Unternehmen damit an, stille Teilhaberin zu werden.

HILFEN FÜR FAMILIEN Beruf und Kinderbetreuung unter einen Hut zu bringen hat viele Familien vor große Herausforderungen gestellt. In Hamburg war es uns daher besonders wichtig, stets eine Notbetreuung – vollständig gebührenfrei – in Kitas zu gewährleisten – zum einen für Eltern in systemrelevanten Berufen, aber auch für Kinder, die zu Hause nicht dauerhaft betreut und gefördert werden können.

HILFEN FÜR DIE SCHULEN Der Wegfall des gewohnten Schulalltags stellt für Kinder und Jugendliche eine besondere Belastung dar. Um weiterhin Unterricht möglich zu machen, hat Hamburg die Ausstattung mit mobilen digitalen Endgeräten stark vorangetrieben – 50.000 stehen in Hamburg mittlerweile bereit. Eine Herausforderung war in der Zeit des Lockdowns auch das Bewahren von Bildungsgerechtigkeit. Mit zusätzlichen Lern- und Freizeitangeboten in den Sommerferien haben wir hier wichtige Akzente gesetzt.

HILFEN FÜR STUDIERENDE UND UNIVERSITÄTEN Im Sommersemester 2020 haben die Hamburger Hochschulen schnell reagiert, ihr Lehrangebot umfassend digitalisiert und so das Sommersemester für die Studierenden sichergestellt. Die Stadt unterstützt die digitale Lehre an den Hamburger Hochschulen in diesem Jahr mit zusätzlich 15,4 Mio. Euro. Bereits im Frühjahr hat Hamburg als eines der ersten Bundesländer ein Nothilfedarlehen für Studierende eingerichtet. Außerdem verlängern wir die individuelle Regelstudienzeit, um Studierenden unkompliziert einen längeren Bezug von BAFöG zu ermöglichen.

HILFEN FÜR DEN SPORT Die Hamburger Corona-Soforthilfe konnte auch von gemeinnützigen oder Non-Profit-Organisationen im Sport beantragt werden. Die Höhe des Zuschusses konnte bis zu 30.000 Euro betragen. Über die IFB können Vereine und Verbände Förderkredite von bis zu 150.000 Euro erhalten. Darüber hinaus haben wir einen insgesamt 5 Mio. Euro schweren Nothilfefonds für den Sport aufgelegt. Daraus sind bereits 85 Förderzusagen über rund 1 Mio. Euro für Hamburger Vereine bewilligt worden.

ILFEN FÜR DIE KULTUR Nach der Corona-Soforthilfe, die auch von Kulturschaffenden beantragt werden konnte, helfen wir weiter mit der Neustartprämie. Künstlerinnen, Künstler und Kreative können einmalig 2.000 Euro beantragen, um die eigene künstlerische Tätigkeit wieder ins Laufen zu bringen. Verschiedenste Programme, darunter auch das 35 Mio. Euro schwere Paket der Kulturbehörde, unterstützen die Kultur und die Kreativwirtschaft in ihrer ganzen Bandbreite. Den Film und Fernsehstandort Hamburg haben wir durch die Beteiligung am Ausfallsfonds der Bundesregierung mit 3,5 Mio. Euro sowie am Ausfallfonds der Länder und Sender mit 2 Mio. Euro abgesichert.

BONUS FÜR PFLEGEKRÄFTE Hamburg hat über 8,7 Mio. Euro für den Pflege-Bonus bereitgestellt. Im Juli konnte der Bonus für Beschäftigte in der Altenpflege von bis zu 1.500 Euro steuerfrei ausgezahlt werden. Auch der Bonus für Pflegekräfte in den Krankenhäusern wird kommen.

 

HILFEN VOM BUND

Mehrwertsteuer gesenkt bis 31.12.2020.

Corona-Schutzschild umfasst Hilfen für Beschäftigte, Selbstständige und Unternehmen für insgesamt 353,3 Mrd. Euro und zusätzliche Garantien im Umfang von 819,7 Mrd. Euro.

Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen.

Konjunkturprogramm mit 130 Mrd. Euro für Einkommensverbesserungen wie den Kinderbonus und die steuerliche Entlastung von Alleinerziehenden, Überbrückungshilfen für kleine und mittelständische Unternehmen und die dauerhafte Förderung der Kommunen sowie Investitionen in Digitalisierung und Klimaschutz.

Zugang zur Grundsicherung für Selbständige erleichtert.

Kurzarbeit hat sich bewährt, sie schützt nachweislich vor Arbeitslosigkeit. In der Krise wurde das Kurzarbeitergeld erhöht und auf zwei Jahre verlängert.

 

DIGITAL- UND TELEFONSPRECHSTUNDE: JEDEN DONNERSTAG, 17–18 UHR

WEITERE INFOS www.spd-fraktion-hamburg.de/buergersprechstunde

Herzlich willkommen!

Hafen und Elbe, Rathaus und Michel, Harburg und das Alte Land: Hamburg ist bekannt als eine der schönsten Städte Europas mit einer Tradition, in der wirtschaftliche Kraft und soziale Gerechtigkeit zusammengehören. Als Ihr Abgeordneter aus dem Wahlkreis Süderelbe setze ich mich für Sie für die Schul- und Jugendpolitik ein. Auch für die lokalen Fragen und Probleme vor Ort habe ich immer ein offenes Ohr.

Unser Wahlkreis Süderelbe – eine lebendige und vielfältige Region.

Wir sind für alle, die aus dem Süden in die Stadt kommen, das Tor nach Hamburg. Unser Wahlkreis kann mit seiner großen Vielfalt punkten. Hier gibt es die Fischbeker Heide, die Elbdörfer mit ihrem einmaligen Charme und die Naherholungsgebiete in Heimfeld und Eißendorf. Diesen Charakter müssen wir erhalten. Süderelbe ist eine lebendige Region die wir schützen und pflegen müssen. Dazu gehört, dass wir die Neugrabener Innenstadt und das Süderelbe Einkaufszentrum weiterentwickeln. Hier haben wir für viele Bürger ein Zentrum, das aber auch modernisiert werden muss. Dazu gehört vor allem eine Sanierung des Bahnhofsvorplatzes. Das Neubaugebiet ‚Elbmosaik‘ muss ein echter Erfolg werden. Wir haben auch Gebiete, die wir schützen müssen, deshalb darf es kein Logistikzentrum in Sandbek geben.

Wahlkreis Süderelbe 2.0

Mit viel Elan und neuen Aufgabenbereichen startet der Bürgerschaftsabgeordnete Matthias Czech in die neue Legislaturperiode. Matthias Czech sagte hierzu: „Die Fraktion hat letzte Woche die Arbeitsbereiche der Abgeordneten festgelegt. Ich freue mich, dass ich weiterhin die Bereiche Schule und Familie, Kinder und Jugend betreuen darf. Neu hinzugekommen ist der Verkehrsausschuss. Dies freut mich besonders, da hier in den nächsten Jahren im Bereich des Hafens und der Autobahnen wichtige Projekte für unseren Bezirk zu erwarten sind. Diese finden sich auch im Koalitionsvertrag wieder, der für uns Harburger viele interessante Perspektiven eröffnet. Hierzu zählt der Ausbau der Gütertransporte über die Schiene im Hafenbereich und eine verbesserte Schienenanbindung im Südosten. Bei den Autobahnen finden sich dann der 8-streifiger Ausbau der A 7 im Bereich der Hochstraße Elbmarsch und die A26 inklusive der Hafenquerspange im Koalitionsvertrag wieder. Diese soll jetzt möglichst schnell umgesetzt werden“

Der Koalitionsvertrag listet noch weitere Projekte für den Bezirk Harburg auf. In Moorburg soll die geplante Deponie unter Beteiligung der Anwohner so gestaltet werden, dass sie nach Abschluss als Naherholungsort bereitgestellt werden kann. Eine durch die olympischen Spiele bedingte Verlagerung von Hafenunternehmen in den Stadtteil soll es nicht geben. Die Kattwykbrücke und die Rethebrücke, als wichtige Bauwerke für den Hafenverkehr werden instand gesetzt bzw. neu gebaut. In der Stadtentwicklung stehen die Gebiete Harburger Binnenhafen, Fischbeker Heidbrook und Vogelkamp Neugraben im Fokus. Im Gebiet des Harburger Rings soll möglichst ein Sanierungsverfahren eingerichtet werden.

Wenn Sie Hinweise, Kommentare, Fragen oder Kritik haben, freue ich mich über jeden Kontakt

30Nov/21

StadtRAD-Ausbau schreitet in Harburg voran

Foto Stadträder in Hamburg

Von MissyWegner – Eigenes Werk, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=9924523

Die Hamburger Verkehrsbehörde hat über den aktuellen Ausbaustand des StadtRAD-Systems und die Planungen für neue Stationen informiert. Aktuell gibt es in Hamburg 277 Ausleihpunkte, davon 15 im Bezirk Harburg. In den letzten drei Jahren wurden im Durchschnitt täglich 6600 Räder ausgeliehen.

Der Harburger Verkehrspolitiker und Bürgerschaftsabgeordnete Matthias Czech führt hierzu aus: „Im letzten Jahr ist das StadtRAD mit der Eröffnung der Station ‘Quartiersmitte‘ im Fischbeker Heidbrook endlich auch in Süderelbe angekommen. Dies wird sich in den beiden nächsten Jahren fortsetzen, 8 neue Ausleihstationen werden in Neugraben-Fischbek und Hausbruch entstehen. Alle drei S-Bahnhöfe werden ausgerüstet, Neugraben erhält sogar nördlich und südlich des Bahnhofs jeweils eine Station. Weiter sind am Rehrstieg, Neugrabener Markt, im Vogelkamp und im Fischbeker Heidbrook Stationen geplant. Auch in die anderen Harburger Randbereiche wird das StadtRAD weiter vorrücken, so sind im Hanhoopsfeld, am Sinstorfer Kirchweg, Ernst-Bergeest-Weg und Hainholzweg Ausleihpunkte geplant. Insgesamt werden in Hamburg ca. 100 neuen StadtRAD-Stationen geplant.“

Mit dem seit 2019 neuen und ausgeweiteten StadtRAD-Konzept werden StadtRAD-Stationen in ganz Hamburg vor allem Bahnhöfe und Stadtteilzentren errichtet. So soll zukünftig fast das gesamte Stadtgebiet erschlossen werden. 63 Ausleihstationen wurden seit 2019 neu eingerichtet. 536.000 Kundinnen und Kunden sind inzwischen beim StadtRAD-System registriert. Die Stationen im Vogelkamp und auf der Südseite des Bahnhofs Neugraben sind in der Planung am weitesten fortgeschritten und werden höchstwahrscheinlich als erstes umgesetzt werden können.

Matthias Czech schloss: „Der konsequente Ausbau des StadtRAD-Netzes auch in den Randgebieten der Stadt bietet dort eine Alternative zum Auto für kurze Strecken und ergänzt das ÖPNV-Angebot, welches wir gleichzeitig weiter ausbauen werden. Wir wollen in Hamburg eine Verkehrswende durchführen, alternativen zum eigenen Auto anbieten und den Ausstoß von klimaschädlichen Gasen deutlich reduzieren. Das StadtRAD-System leistet hierzu einen Beitrag, wenn es flächendeckend angeboten wird.“

25Okt/21

Hamburger Wohnungsbau Know How für Berlin

© Daniel Reinhardt / Senatskanzlei Hamburg

Die Hamburger Stadtentwicklungssenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt wird bei den Koalitionsverhandlungen für die angestrebte Ampel-Koalition im Bund beim Bereich Wohnungsbau das Hamburger Know How in die Arbeitsgruppe „Wohnen“ einbringen. Sie wird in dieser Arbeitsgruppe mitarbeiten und mitverhandeln. Der Harburger Bürgerschaftsabgeordnete und Stadtentwicklungspolitiker Matthias Czech (SPD) begrüßt dies und spricht von einem Kompetenzgewinn für die Verhandlungen. „Ich freue mich, dass Hamburgs Bausenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt in Berlin Impulse für eine neue deutsche Wohnungspolitik setzen kann. Sie bringt die Erfahrung und Kompetenz ein, die Hamburg im letzten Jahrzehnt mit seinem „Bündnis für das Wohnen“ was sammeln konnte. Wir haben mit diesem Bündnis seit 2011 deutschlandweit neue Maßstäbe in der Förderung des Wohnungsneubaus gesetzt. Seit 2016 haben wir immer unsere Zielmarke von jährlich 10.000 neu genehmigten Wohnungen erreicht. Das hat den Wohnungsmarkt in Hamburg spürbar entlastet. Im Bezirk Harburg zeigen z.B. die neuen Quartiere Elbmosaik, Fischbeker Heidbrook und das geplante Entwicklungsgebiet Fischbeker Reethen gut, wie bezahlbare Mietwohnungen und Eigentumswohnungen als gemeinsame attraktive Quartiere mit der Hamburger Wohnungsbaupolitik entstehen können.“ Continue reading